Einstieg in Öko-Einkauf

Vaterstetten - Auf breite Zustimmung ist im Vaterstettener Gemeinderat ein Antrag der Grünen gestoßen, grundsätzlich in der Verwaltung auf „ökologisch und sozial verantwortliche Beschaffung“ zu achten.

Grünen-Fraktionssprecher Robert Winkler erklärte im Gremium, der Antrag sei in Bezug auf Umfang und Zeitpunkt bewusst offen gehalten worden. Man könne auch in einem kleinen Bereich anfangen.

„Uns ging es darum, das Umweltamt zu stärken“, so Winkler. Er wisse aus seiner eigenen Behördenerfahrung, dass diejenigen, die sich um ökologische Fragen kümmerten, „nicht immer einen einfachen Stand haben“. Und es gehe auch um Arbeitsschutz für die Mitarbeiter. Stichworte sind dabei Reinigungsmittel oder Feinstaub aus dem Toner für Kopierer.

Der Einstieg sei grundsätzlich zu befürworten, führte Bürgermeister Niedergesäß weiter aus. Man müsse aber behutsam vorgehen.

Der Rathauschef wies jedoch darauf hin, dass durch viele Anträge eine hohe Belastung für die Verwaltung entstehe, „unabhängig von diesem Antrag und von diesem Antragsteller“. In der Summe gesehen könne das zu Engpässen führen. An entsprechender Stelle, wenn es um den Haushalt, um den Stellenplan gehe, müsse man das berücksichtigen. Und Niedergesäß erklärte, der Einsatz von Ökostrom könne ein richtiges Signal sein. Das habe aber auch „ökonomische Konsequenzen“. Es sei nämlich dann hie und da mit höheren Beträgen zu rechen. „Aber auch das ist eine generelle Anmerkung.“

Von Robert Langer

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