Elternbeirat: Schule voll im Schallkegel

Grafing - Eineinhalb Wochen vor der Entscheidung über die umstrittene Grafinger Ostumfahrung am Sonntag, 7. Dezember, hat sich jetzt auch der Elternbeirat der Grundschule zu Wort gemeldet. Die neue Straße würde in unmittelbarer Nähe der Bildungseinrichtung verlaufen.

In einem Schreiben, das unserer Zeitung vorliegt, macht der Elternbeirat umfangreiche Verbesserungsvorschläge zur Ostumfahrung. Prinzipiell sei festzustellen, dass eine weiträumigere Umfahrung von Grafing das Ideal wäre. „Sollte die Trasse jedoch nach den gegenwärtigen Plänen gebaut werden, so fordern wir auf Grund der vorliegenden planerischen Gegebenheiten (Stand 10.11.08) folgende Änderungen und Verbesserungen“:

Die gesamte Trasse solle unter Geländeniveau geführt werden. Am Kreisverkehr Rotter Straße müsse eine sichere Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger/Radfahrer geschaffen werden. Schließlich sollten der Ortsteil „Schönblick“ mit ca. 50 Anwesen an die Stadt Grafing angebunden bleiben und die zahlreichen Kinder sicher zur Schule kommen. „Die beste und sicherste Lösung scheint uns eine Überquerung zu sein“, so der Elternbeirat. Und weiter: .Im Bereich Grundschule, Förderzentrum und Sportstätten müsse auf der Umgehungsstraße eine Geschwindigkeitsbeschränkung gelten, um den Lärmpegel zu senken. Gleichzeitig reiche der bisher vorgesehene Schallschutz bei weitem nicht aus. Er sollte von der Überführung „Traxl“ bis zum Kreisel „Rotter Straße“ durchgezogen werden. „Schulen wie auch Anwohner der Bürgermeister-Schlederer-Straße liegen voll im Schallkegel der Umfahrung.“ Zu den Sportstätten (Eishalle, Schwimmbad, Sport- und Tennisplätze) müsse von der Umfahrung eine Stichstraße (Sackgasse) geschaffen werden. So biete sich die Möglichkeit, den Verkehr in der Leonhard-/Kapellenstraße zu minimieren. „Wir hoffen, dass unsere Vorschläge Eingang in die jetzigen Planungen und Ausführungen finden“, schreibt der Elternbeirat.

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