Glückliche Gesichter nicht nur bei den Grundschülern. Das Team der Emmeringer Mittagsbetreuung freut sich über Blümchen von Bürgermeister Max Maier (v.l.): Hannelore Hintermeier, Irmi Rott, Margit Ebner und Marlene Hilger.

Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Spaß und Bewegung

Alle schnippeln mit: Neue Mittagsbetreuung in Emmering

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Emmering – Selbermachen ist angesagt: Die Kinder, die die neu geschaffene Emmeringer Mittagsbetreuung besuchen, lassen sich nicht bedienen, sondern packen mit an.

Seit Beginn des Schuljahrs gibt es das Angebot mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Sport wieder in der kleinen Gemeinde. Anlass ist steigender Bedarf.

Das Mittagessen servieren die Betreuerinnen nicht fix und fertig. Geschnippelt und gebrutzelt wird gemeinsam – und zwar jeden Tag frisch. „Wir legen Wert aufs Essen und wollen, dass die Kinder ein Gefühl für Lebensmittel bekommen“, sagt Margit Ebner, die das Angebot über den Kinder- und Jugendförderverein organisiert hat. Dafür haben die Emmeringer im Schulhaus frisch renoviert. Nach Schulschluss sind die Grundschüler dort gut aufgehoben und bis 17 Uhr betreut.

Die Betreuung beschränkt sich dabei nicht nur auf eine warme Mahlzeit: Das Team um Margit Ebner hilft nach dem Mittagessen beim Hausaufgabenmachen und bietet den Kindern verschiedene Bastelangebote an. Bei schönem Wetter geht es nach draußen auf die Schulwiese, die die Mittagsbetreuung mitbenutzen darf. Dort locken eine Slackline und verschiedene Ballsportarten.

Bisher mussten die Grundschulkinder nach Aßling fahren

Bisher mussten die Emmeringer Grundschulkinder für die Mittagsbetreuung ins benachbarte Aßling fahren. Dort ist es zwar auch schön, aber die Fahrerei machte den Besuch zu einer umständlichen Angelegenheit. „Mich freut, dass wir das zusammenbekommen haben“, sagt der Bürgermeister über die Gruppe, die zehn Jahre lang nicht zustande kam.

Margit Ebner ist überzeugt, dass auch die Emmeringer Grundschüler ihre Freude an der neuen Gruppe haben. „Das Angebot vor Ort ist auch praktisch, weil die meisten zu Fuß heimgehen können“, sagt sie. Auf ihr Handy bekommt Ebner von den Kolleginnen Fotos von Knödelteig knetenden Kindern geschickt. Auch die Betreuerinnen haben ihren Spaß. „Wir machen einfach gerne was mit Kindern“, sagt Ebner. „Unser Team ist hochmotiviert.“

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