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Er will im Amt bleiben: Bürgermeister Max Maier.

Trauerspiel geht weiter

Trotz Ehrensold: Emmerings Bürgermeister will nicht gehen

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Das Trauerspiel in Emmering geht weiter: Auch mit dem Angebot eines „Ehrensolds“ will sich Emmerings Bürgermeister Max Maier nicht zum Amtsverzicht bewegen lassen. Diesen fordert der gesamte Gemeinderat.

Emmering–  Dass er im Amt bleiben wolle, erklärte Bürgermeister Max Maier bereits vor der entsprechenden Debatte im Gemeinderat. Stattdessen: „Ich hoffe, dass wir uns zusammenraufen. Jeder wird ein Stückchen nachgeben müssen“, betont Maier am Freitag auf Anfrage derEbersberger Zeitung.Das Thema stand am späten Donnerstagabend als Punkt neun auf der Tagesordnung. Ob aber die Spaltung überwunden und die Konflikte zwischen Maier und seinem Gemeinderat gelöst werden können, ist allerdings fraglich.

Seit Jahren liegen der Bürgermeister und der Gemeinderat im Streit, im Januar hatte das gesamte Gremium Maier zum Rücktritt aufgefordert und ihm schlechte Amtsführung und mangelnde Kommunikation vorgeworfen. Erzwingen kann das Gremium einen Rücktritt jedoch nicht. Aber könnte ein Ehrensold seinen Abgang versüßen? Den Antrag auf eine finanzielle Regelung hatten die Fraktionen von CSU, Freien Wählern und Bürger von Emmering gemeinsam gestellt. Auf Anraten des Landratsamtes, wie Vizebürgermeister Martin Killi (CSU) in der Sitzung betonte. Derzeit erhält Maier als Bürgermeister eine Vergütung von rund 2900 Euro. Nach den gültigen Vorgaben könnte sein Ehrensold nach zehn Amtsjahren rund 812 Euro betragen, nach den vollen zwei Amtsperioden rund 974 Euro. Möglich wäre auch ein Maximalsatz rund 1086 Euro.

Der Gemeinderat bot dem Bürgermeister trotz seiner vorhergehenden Äußerung mehrheitlich nun einen „angemessenen“ Betrag an. Nur Franz Sporer votierte gegen diese Regelung. Über seine Gründe wollte er nichts sagen. Ausdrückliche Unterstützung für den Bürgermeister gab es bei diesem Thema in der Sitzung nicht.

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