Die Jury war sich einig (v.li.): Hausherr Oliver Brandhuber, Architekt Markus Steffelbauer, Simon Butz (Meisterschule München), Innenarchitektin Anja Blümel sowie EZ-Redakteurin Sabine Heine. Von der Schreinerinnung Ebersberg dabei: Obermeister Johann M. Wieser, sein Vorgänger Martin Finauer und stellvertretender Obermeister Andreas Stable (v.re.) mit dem Sieger-Gesellenstück von Maximilian Lausch. Foto: sro

Erfrischend, stilvoll, modern

Zorneding - Schreinernachwuchs aus dem Landkreis stellt seine Gesellenstücke beim Wettbewerb „Die gute Form“ vor.

Schreibtisch, Schrank, Garderobenmöbel, Fernsehtisch, Sideboard oder Barschrank: Die besten Möbelstücke sind handgemacht. Vom Schreiner. Und wenn sie nicht nur handwerklich perfekt ausgeführt, sondern auch noch modern, gut zu handhaben, also funktional, und formschön sind - umso besser.

Ästhetik, Funktion und Konstruktion sind auch die Bewertungskriterien, die sich angehende Schreiner im Wettbewerb „Die gute Form“ stellen müssen. Daran können alle Auszubildenden der Schreinerinnung teilnehmen, die im gleichen Jahr ihre Gesellenprüfung bestanden haben. Wie seit vielen Jahren hat sich die Raiffeisenbank Zorneding gerne bereit erklärt, ihre Zentrale als Ausstellungsraum für die Möbelstücke zur Verfügung zu stellen. „Das zeigt doch perfekt unsere Verbundenheit zum Handwerk“, sagte Hausherr und Raiba-Chef Oliver Brandhuber bei der Jurierung.

Acht junge Schreiner haben ihre Gesellenstücke heuer für den Wettbewerb angemeldet. Die Jury hatte nun Originalität, Gestaltungsqualität, Modernität, Funktionalität und technische Qualität zu bewerten. Keine leichte Aufgabe, denn die zu bewertenden Möbel wären ja keine Gesellenstücke, wenn sie nicht schon sowieso hohen Anforderungen entsprechen würden - und die Ebersberger Schreiner sind ja bekannt für ihre hohe gestalterische Qualität. Nach einigem Hin und Her und Überlegen stand das Ergebnis fest: Gewonnen hat den Wettbewerb Maximilian Lausch aus der Schreinerei Bredenhöller in Glonn mit seinem Schreibtisch, einer wohlproportionierten, extrem schlichten, ansprechenden Konstruktion aus Kirschbaumholz und Linoleum.

Den zweiten Platz hat sich Michael Kerschbaumer aus der Schreinerei Stable, Grafing, mit seinem schicken Barmöbel aus Teak geholt. Dritter wurde Sebastian Görl aus der Schreinerei Finauer in Anzing mit einem Hängeboard aus Nussbaum und LC-High-Macs. Zwei Belobigungen wurden auch noch ausgesprochen: für Thomas Widmann aus der Schreinerei Reim in Anzing und Georg Pflug von Holzdesign Huber aus Landsham.

Alle Gesellenstücke sind in den kommenden Wochen noch in den Geschäftsräumen der Raiffeisenbank Zorneding ausgestellt.

Sabine Heine

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