Mikka, David und Domenik mit ihren Krippenbetreuerinnen.

Erste Forstinninger Krippe gestartet

Forstinning - In Forstinning ist das Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten enorm verbessert worden. Nun gibt es auch eine Krippe.

Noch muss improvisiert werden. Möbel für Büros und Gruppenräume gibt es noch nicht, sie kommen in der übernächsten Woche, heißt es. Die Küche ist im besten Fall halbfertig. Überall riecht es nach frischer Farbe.

Ein paar Spielsachen sind aber schon da. Das, was man sonst noch zum Betrieb in einer Krippe braucht, muss vorläufig aus Umzugskartons entnommen werden. „Das klappt schon“, ist Gruppenleiterin Julia Sipple zuversichtlich. Mikka, David und Domenik, die drei ersten Krippenkinder aus Forstinning, stört es ebenfalls nicht, dass noch viel improvisiert werden muss. Dass es ihnen gut geht, dafür sorgen auch Bettina Pölsterl und Anja Obermayer, zwei weitere Betreuungskräfte, die schon im alten Kindergarten St. Sylvester mitwirkten.

Auch für die drei Krippenkinder ist dieser 31. Januar 2011 ein großer Tag. Die Mamas und Domeniks Papa sind natürlich beim ersten Tag ihrer Kinder außerhalb der vertrauten vier Wände mit dabei. Das wird auch noch eine Weile so bleiben. In ein paar Tagen werden die Eltern einmal für ein paar Minuten verschwinden. Und danach immer mehr und länger. „Bei dem einen kann diese Umstellungsphase eine Woche dauern, bei anderen ein paar Wochen“, sagt die Einrichtungsleiterin Marianne Estermann.

In den nächsten Tagen und Wochen werden noch weitere Buben und Mädchen in die neue Krippe kommen. Im April, so hofft man, ist die erste Gruppe dann mit zehn Buben und Mädchen fast voll. Estermann rechnet mit einer so großen Nachfrage bei der Anmeldung im April, dass im neuen Kiga-Jahr - also ab September - mindestens schon eineinhalb Gruppen laufen werden.

„Der steigende Bedarf ist unbestritten“, ergänzt Bürgermeister Arnold Schmidt, der zur kleinen Eröffnung der Krippe ein Schaukelpferdchen mitbringt.

Schmidt spricht von einem besonderen Tag in der Gemeinde der Gemeinde. Und davon, dass sich die Familienstrukturen zuletzt immer mehr verändert hätten.

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