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Aus einem Gefängnis aus Schlamm haben die Ersthelfer und die Retter der Feuerwehr den Lastwagenfahrer mit bloßen Händen ausgebuddelt.

Siebenfacher Vater steckte im Schlamm

Ersthelfer buddeln Fahrer mit bloßen Händen aus

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Zorneding - Der Lkw-Fahrer, der bei dem schweren Unfall in Zorneding in seinem Führerhaus verschüttet wurde, verdankt sein Leben drei Ersthelfern. Zwei Männer und eine Frau gruben den Kopf des Mannes mit bloßen Händen frei.

Die Szene muss gespenstisch angemutet haben: Der Lkw des 46-jährigen Mannes aus Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) war ins Schlingern geraten, mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammengestoßen und auf die Seite gekippt. Im Acker zog der Betonmischer eine Furche, die Erde drückte in die aufgebrochene Fahrerkabine und verschüttete den Mann. Laut Augenzeugen war nicht einmal mehr sein Kopf zu sehen. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr grub bereits ein Ersthelfer nach dem Unfallopfer. Kurze Zeit später wurde er von einer Rettungssanitäterin und dann von einem ebenfalls zufällig vorbeikommenden Mitglied der Feuerwehr Aßling unterstützt. Alle gruben zunächst mit bloßen Händen.

Kreisbrandmeister Florian Wagner aus Zorneding, der als erster Feuerwehrler an der Unfallstelle war, sagte am Mittwoch auf Nachfrage der Ebersberger Zeitung, der Kopf und ein Arm des Opfers seien freigelegt gewesen, als die Rettungskräfte eintrafen. Es habe dem Verletzten sofort einen Zugang gelegt und die medizinische Versorgung beginnen können.

Wagner, der auch Zugführer der Zornedinger Wehr ist, berichtet, dass der Lkw-Fahrer wider Erwarten ansprechbar gewesen sei. „Er erzählte den Leuten, dass er siebenfacher Familienvater ist. Er hat die Namen aller seiner Kinder aufgezählt.“

Bilder: Betonlaster kippt auf Auto

Bilder: Betonlaster kippt auf Auto

Die Rettungssanitäterin, die mitgeholfen hatte, den Mann auszugraben, blieb bis zu seiner Befreiung nach fast eineinhalb Stunden bei ihm und trug ihn anschließend mit zum Rettungswagen, so Augenzeugen.

Am Mittwoch hieß es von Seiten der Polizei, der 46-Jährige schwebe nicht mehr in Lebensgefahr. Gleiches gilt für den 47-jährigen Brummifahrer, der am Dienstag im Forstinninger Ortsteil Schwaberwegen mit seinem 40-Tonner frontal gegen einen Baum gefahren war.

Michael Acker

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