CSU fordert:: Kinderkrippen günstiger und flexibler

Ebersberg - Zu teuer und zu unflexibel: Das sind nach Ansicht der Ebersberger CSU die Kinderkrippen in der Kreisstadt. Das Angebot soll jetzt der „heutigen Zeit angepasst werden“.

Dazu haben die Christsozialen einen Antrag an den Sozialausschuss des Stadtrats gestellt, unterzeichnet von Fraktionssprecherin Susanne Luther und Ortsvorsitzendem Florian Brilmayer.

Mit Gebühren von bis zu 470 Euro im Monat „sind die Sätze in den Ebersberger Kinderkrippen im Vergleich zu vielen anderen Krippen im Umkreis relativ teuer“, so die CSU. Auch flexiblere Buchungszeiten seien woanders gängige Praxis. Das derzeit geltende System sei mit der Gründung der ersten Gruppe im Kindergarten Kraxlbaum zum Schuljahr 2004/2005 eingeführt und seitdem nicht mehr verändert worden. Im Schuljahr 2006/2007 folgte eine zweite Gruppe im Kindergarten St. Sebastian. Alle Plätze seien seitdem durchgehend belegt, so die CSU.

Die Verwaltung soll laut CSU-Antrag mit Blick auf die Ausweitung des Krippenangebotes zum September dieses Jahres ein neues, für Familien attraktives Gebührenmodell erarbeiten. Die neue Systematik soll zum einen die Möglichkeit flexiblerer Buchungszeiten beinhalten. Ein Vorschlag der Christsozialen ist dabei die tageweise Nutzung des Angebotes. Zum anderen sollen insgesamt geringere Gebühren erreicht werden, gegebenenfalls mit einer „sozialen Komponente“. Und die Verwaltung soll die aktuelle finanzielle Situation der Kinderkrippen aufzeigen.

„Kinderkrippen sind heute ein fester Bestandteil im Betreuungsangebot unserer Stadt und werden von staatlicher Seite besonders gefördert“, so die CSU. Wegen der der geänderten Lebensumstände für Familien und Kinder sollen attraktivere und bezahlbare Krippenplätze angeboten werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nazi-Sprüche per Klassenchat: Polizei ermittelt gegen Gymnasiasten wegen Volksverhetzung
Am Grafinger Gymnasium sind rechtsradikale Botschaften über einen Klassenchat verbreitet worden. Das teilte die Polizei mit. Erst vor einer Woche wurde die Schule nach …
Nazi-Sprüche per Klassenchat: Polizei ermittelt gegen Gymnasiasten wegen Volksverhetzung
Seine Kollegen sind ratlos: Zika O. wird abgeschoben
Er arbeitet, hält sich an die Regeln, ist bei seinen Kollegen beliebt - und darf trotzdem nicht bleiben: Der Asylantrag des Nigerianers Zika O. ist unanfechtbar …
Seine Kollegen sind ratlos: Zika O. wird abgeschoben
Nach Bränden: Mittelschule nimmt Unterricht wieder auf
Die Grafen-von-Sempt-Mittelschule Markt Schwaben nimmt am Donnerstag wieder den Unterricht auf. Die Ermittlungen zu den Ursachen der Brände von vor einer Woche dauern an.
Nach Bränden: Mittelschule nimmt Unterricht wieder auf
Klage gegen Poings Baupläne: Pliening fühlt sich nicht ernst genommen
Die Gemeinde Pliening hat gegen das Poinger Neubaugebiet W7 Normenkontrollklage eingelegt. Nun weiß niemand, ob und wie es mit dem Baugebiet inklusive Gymnasium …
Klage gegen Poings Baupläne: Pliening fühlt sich nicht ernst genommen

Kommentare