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Rupert Ostermair und sein Team: Vier Frauen und zwölf Männer,  die Forstinninger CSU-Gemeinderatskandidaten. 

Bürgermeisterwahl 2020

Forstinning: Rupert Ostermair (CSU) will Bürgermeister bleiben

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Die CSU Forstinning setzt auch für die nächsten sechs Jahre auf den amtierenden Bürgermeister Rupert Ostermair als ihren Spitzenmann bei der Kommunalwahl.

Forstinning – Die CSU Forstinning setzt auch für die nächsten sechs Jahre auf den amtierenden Bürgermeister Rupert Ostermair als ihren Spitzenmann bei der Kommunalwahl. Der Rathauschef, der 2014 als Nachfolger von CSU-Bürgermeister Arnold Schmidt gegen die SPD-Gemeinderätin Christine Reichl-Gumz antrat und dabei auf den Chefsessel im Rathaus gewählt worden war, wurde von seinen Parteifreunden nun auch offiziell und einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Ostermair vereinte alle Stimmen der 33 Wahlberechtigten auf sich. 39 wohnten der Nominierungsversammlung in Schwaberwegen bei.

Bislang hatte sich noch keine der drei im Gemeinderat vertretenen Fraktionen/Parteien in Forstinning aus der Deckung begeben, die CSU ist sozusagen Vorreiter. Man habe bewusst einen so frühen Termin gewählt, so der Ortsvorsitzende Thomas Manzey. Durchaus wissend, dass man in anderen Kreis-Kommunen zu diesem Zeitpunkt Ende November zum Teil schon sehr viel weiter ist als in der kleinen Gemeinde am Nordrand des Forstes. Jetzt könne aus seiner Sicht der Wahlkampf starten und die Detailarbeit beginnen, so der 48-Jährige.

Vor seinen Parteifreunden hielt sich Ostermair weitgehend zurück mit politischen oder gar programmatischen Aussagen. Er betonte, wie wichtig es für den gesamten Ort sei, den Start ins Glasfaserzeitalter geschafft zu haben. Einen Supermarkt nach dem Ende des Edeka wieder in den Ort bekommen zu haben, sei keine einfache Geschichte gewesen. Auf direkte Aussagen zum ewigen Streit um die Ortsumfahrung Schwaberwegen/Moos verzichtete der christsoziale Bürgermeisterkandidat.

Rupert Ostermair stellt sich zum zweiten Mal zur Wahl 

Einige Veränderungen wird es auch, egal wie die Wahl ausgeht, bei der künftigen Fraktion geben. Aus familiären Gründen steht der bisherige Fraktionssprecher Johannes Nagler nicht mehr als Kandidat zur Verfügung. Nagler war insbesondere ob seiner – zumeist jedenfalls – sehr ausgleichenden Art bei allen Ratskollegen geschätzt. Stattdessen wählte die Versammlung die Vizefraktionssprecherin Anna Adlberger zur Spitzenfrau auf der Liste, die 16 Namen umfasst. Als Ortsvorsitzender wurde Manzey, ein kaufmännischer Leiter, Diplomkaufmann und Master of Laws LL.M (Master der Rechtswissenschaften, Legum Magister), auf Platz zwei gewählt.

Listenplatz drei hat Sieglinde Frisch inne, die zugleich für den Ebersberger Kreistag kandidiert. Diese drei Plätze wurden im Block vergeben, es gab eine Gegenstimme. Die Wahl der Plätze vier bis 16 erfolgte frei; bei Stimmengleichheit entschied das Los.

Alles rund um die Kommunalwahl im Landkreis Ebersberg 2020 finden Sie hier

Heuer sei es nicht ganz einfach gewesen, genügend Bewerber zu motivieren, so Manzey auf EZ-Nachfrage. Viele scheuten es, Aufgaben für die Allgemeinheit zu übernehmen, so sein Eindruck. Am Ende sei es dann doch noch mal gut gegangen. Mit Alexander Scherl wurde ein junger Mann aufgestellt (23 Jahre alt). Außerdem ist die Liste für CSU-Verhältnisse geradezu weiblich – hier ist die Rede von 4 von 16.  jödo

Die Liste

1. Anna Adlberger

2. Thomas Manzey

3. Sieglinde Frisch

4. Richard Kilger

5. Martin Hörndl

6. Rainer Heckenstaller

7. Katharina Heinzelelr

8. Benno Angermeier

9. Hubert Hörndl

10. Hans Obermair

11. Josef Hitzlsperger

12. Michael Winter

13. Max Obermeier

14. Kurt Erk

15. Petra Hoffmann

16. Alexander Scherl

Ersatz

Wolfgang Strick

Andreas Riedl

Ronny Oertel

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