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Waldumbau, Jagd und mehr: Försterin Elisabeth Pausch am Biotop in der Nähe der Sauschütt. 

Ebersberger Forst

Elisabeth Pausch (30) ist neue Försterin im Auspark-Ost

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Sie ist 30 und Forstingenieurin: Elisabeth Pausch hat jetzt die Stelle der Försterin im Staatsforstrevier Forstinning übernommen.

Forstinning – „Neue Besen kehren gut“, freut sich Heinz Utschig, Leiter des Forstbetriebs Wasserburg der Bayerischen Staatsforsten. Ins Büro an der Hohenlindener Sauschütt im Revier Forstinning, besser bekannt bei uns als Auspark-Ost, ist eine neue Mitarbeiterin eingezogen. Elisabeth Pausch (30) hat von Peter Lürken, der in Rente gegangen ist, die Stelle der Försterin übernommen.

Die Forstingenieurin, die in Weihenstephan studiert und inzwischen ihr Staatsexamen erfolgreich abgelegt hat, kennt sich im Auspark gut aus. In den vergangenen zwei Jahren hat sie immer wieder im Ebersberger Forst gearbeitet, hat engagiert und erfolgreich an herbstlichen Drückjagden im Forst teilgenommen.

Waldumbau ist im vollen Gange

„Es ist noch viel Arbeit hier“, sagt Elisabeth Pausch. Der Waldumbau von der Fichtenmonokultur zum gesunden Mischwald ist in vollem Gange. „Wir sind schon ein gutes Stück weit gekommen im Ebersberger Forst“, ergänzt ihr Chef. Der Borkenkäfer hat zumindest etwas „Gutes“ bewirkt: Er beschleunigt das Verfahren in gewisser Weise.

Die Waldbewirtschaftung ist das Hauptgeschäft der jungen Försterin. Zu ihren Aufgaben gehört aber auch die Organisation der Jagd auf den insgesamt 1700 Hektar Wald, die sie betreut, mit den jährlichen zwei großen Drückjagden, inklusive der revierübergreifenden mit den Jägern der angrenzenden Gemeinden, und die Zusammenarbeit mit den Jägern, die im Auspark waidwerken.

Wer Holz kaufen will, wendet sich an die Försterin

Auch für den Holzverkauf ist Elisabeth Pausch zuständig. Wer dazu Fragen hat, kann die Försterin mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr im Büro an der Sauschütt antreffen. Oder in dieser Zeit anrufen unter (0 81 24) 15 43.

Neben diesen „ganz normalen“ Aufgaben einer Försterin, hat Elisabeth Pausch im Auspark noch ein besonderes Schmankerl, das ihr ganz besonders am Herzen liegt: Der Walderlebnispfad rund um die Sauschütt.

Steckenpferd Walderlebnispfad

Hier hat sie auch schon Spuren hinterlassen. Unter ihrer Leitung wurde am Biotopgewässer ein großer Steg gebaut. Nun kann man dort die Libellen besser übers Wasser jagen sehen oder die Tier- und Pflanzenwelt im Tümpel direkt unter einem beobachten. „Der alte Steg war ja schon faul“, sagt Utschig. „Gut, dass die Forstverwaltung mit einer Finanzspritze geholfen hat. Vorher war das hier ja nicht mehr als ein Hundebadeplatz.“ Da wird noch mehr passieren am Walderlebnispfad – wenn es die Zeit zulässt. Vorher wird Elisabeth Pausch erst einmal ihr neues Domizil beziehen. Dann wird aus der Freisingerin eine Forstinningerin – im 200 Jahre alten Forsthaus.

Der Ebersberger Forst steht nicht nur im Fokus des Waldumbaus. Wichtiges Thema vor allem für Anlieger ist die geplante Umgehungsstraße von Schwabenerwegen. 

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