Die katholische Pfarrkirche in Forstinning.  F.: jödo
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Die katholische Pfarrkirche in Forstinning wird im kommenden Jahr saniert.

Forstinninger freuen sich

Pfarrkirche wird ab März saniert

  • vonJörg Domke
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Auf diese Nachricht haben die Forstinninger Katholiken 20 Jahre gewartet.

Forstinning – Die frohe Botschaft kam schon ein paar Wochen vor Heiligabend. Der Vergabeausschuss des Ordinariats teilte Pfarrer Bernhard Waldherr mit, dass nun endgültig Gelder freigegeben werden zur Außenraum- und Dachstuhlsanierung der katholischen Pfarrkirche in Forstinning. Die Rede ist von 1,2 Mio. Euro. Davon muss die Pfarrgemeinde jedoch gut ein Viertel selber stemmen.

Schon seit rund 20 Jahren weiß man um die Notwendigkeit eines größeren baulichen Eingriffs ins Gotteshaus in Forstinning. Schon vor geraumer Zeit, noch zu Zeiten des Diakons Dietmar Pohl, hatte man in der Gemeinde zahlreiche Benefizaktionen durchgeführt. Auf diesem Wege waren immerhin rund 300 000 Euro zusammengekommen. Geld, das die Kirchengemeinde jahrelang auf einem Konto parkte, weil es bis zum jetzt vorliegenden Bewilligungsbescheid einfach nicht kommen wollte.

Ein Grund: Es gab Umstrukturierungen auf Ordinariatsebene. Und schließlich auch eine neue Priorisierung der anstehenden Sanierungsprojekte.

Arbeiten sollen Ende März 2021 starten

Der Zeitplan für Forstinning sieht jetzt, so Pfarrgemeinderatsvorstand Toni Beer, vor, dass Ende März 2021 mit den Arbeiten am Fundament begonnen werden soll. Anfang Juli könnte dann das Gerüst aufgebaut werden für die nachfolgende Sanierung des Turms und des Chordachs. Für den kommenden Herbst rechnet Beer mit dem Beginn der Sanierungsarbeiten am Dachstuhl im Bereich des Hauptschiffs. Die Fassade soll dem Vernehmen nach im Frühjahr 2022 in Angriff genommen werden. Beer hofft, dass die im Dorf lange ersehnte Kirchensanierung im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein wird.

Es fehlen noch Spenden

Zuletzt hatte sich Beer auch persönlich stark engagiert, damit wieder neues Tempo in das Thema Forstinninger Kirchensanierung kommen konnte. Insbesondere hatte man in Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat das Problem, den zahlreichen Spendern erklären zu müssen, warum noch immer nicht die Sanierung der Pfarrkirche in Angriff genommen wurde. Nun müssen aber wohl noch weitere Spenden organisiert werden. Um den erforderlichen Eigenanteil der Pfarrei aufbringen zu müssen, so Pfarrer Waldherr, fehle trotz der schon eingesammelten Summe leider noch einiges. Gegen ein Wiederaufflammen der bisher schon großartigen Spendenbereitschaft der Forstinninger hätte er, Waldherr, nichts einzuwenden.

Spendenkonto

Katholische Kirchenstiftung Forst-inning, IBAN DE 02 7016 9605 0000 5112 69, Stichwort Kirchensanierung

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