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Zwischen den Firmen Atlas (l.) und Boesner (r.) im Gewerbegebiet Moos soll einmal die neue Umfahrung führen und an die alte Trasse anbinden.

Ortsumgehung Schwaberwegen und Moos

Regierung genehmigt Vorentwurf

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Forstinning - Die Regierung von Oberbayern hat eine Vorplanung zur Ortsumfahrung Schwaberwegen genehmigt. Neuer Konfliktstoff für die Bürgerversammlung am Donnerstag.  

„Aktueller geht es nicht“, sagt Forstinnings Bürgermeister Rupert Ostermair. Und er hat Recht. Auf Nachfrage der EZ bestätigte der Rathauschef, dass die Regierung von Oberbayern den vom Staatlichen Bauamt Rosenheim ausgearbeiteten und im Frühjahr in Forstinning öffentlich präsentierten Vorentwurf für eine Umgehung der Ortsteile Schwaberwegen und Moos genehmigt habe. Das sei ihm erst kurz zuvor mündlich mitgeteilt worden. Dabei geht es im Kern um eine Umfahrung Schwaberwegens im Westen. Diese Umgehung soll danach die jetzige Kreisstraße nach Anzing in Form eines Kreisverkehrs queren und zwischen den Firmen Atlas und Boesner im Gewerbegebiet Moos geführt werden, um kurz danach an die bestehende Trasse der Staatsstraße in Richtung A 94/Markt Schwaben angebunden zu werden.

Insbesondere aus westlichen Bereichen des Ortsteils Schwaberwegen hatte es nach dieser Planpräsentation heftige Kritik Richtung Straßenplaner und Gemeindeverwaltung gegeben, die nicht wenige auch als Angriffe unter der Gürtellinie empfanden. Insbesondere waren es einige Leserbriefe, die letztlich für eine insgesamt ungute Atmosphäre in der Gemeinde sorgten.

Eine gewisse Brisanz liegt also nach wie vor in der Luft, wenn am Donnerstag, 24. November, um 20 Uhr, im Rupert-Mayer-Haus die reguläre, turnusmäßige Bürgerversammlung ansteht. Bei der wird es höchstwahrscheinlich auch wieder um den Streitpunkt Ortsumgehungen gehen, wenngleich sich nicht zuletzt der Bürgermeister wünschte, dass es keine reine „Ortsumgehungs-Bürgerversammlung“ werden sollte.

Die Genehmigung des Vorentwurfs bedeutet nun formell, dass das Straßenbauamt Rosenheim den Auftrag bekommt, einen Antrag auf ein Planfeststellungsverfahren zu erarbeiten, der dann wieder der Regierung von Oberbayern vorgelegt werden muss. Chancen, als Betroffener Bürger Rechtsmittel einzulegen, bestehen nach wie vor in vollem Umfang. Daran hat sich an der nun ausgesprochenen Genehmigung des Vorentwurf nichts geändert.

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