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Schwaberwegen leidet unter dem Verkehr.

Ortsumfahrung Forstinning

Jetzt meldet sich die Bürgerinitiative zu Wort

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Forstinning - Noch lange nicht am Ende ist die Debatte um die Lösung der Verkehrsprobleme in Schwaberwegen. Zuletzt waren hier zwei Lager nahezu unversöhnlich mit ihren Ansichten aufeinandergeprallt. Nun hat sich die Bürgerinitiative St2080 zu Wort gemeldet.

Es ist das Thema Sicherheit, das die Bürgerinitiative St2080 Schwaberwegen und Moos in Form eines Offenen Briefes an die Gemeinde in diesen Tagen wieder verstärkter in den Fokus zu rücken versucht. Das ist jene Interessensvertretung, die sich im Grundsatz gegen die Umgehungspläne wendet, die die amtlichen Straßenbauer heuer publik machten (wir berichteten). Dem gegenüber gibt es auch eine Initiative, die die Planungen ausdrücklich begrüßt. In Leserbriefen zur geplanten Umgehungsstraße sind die unterschiedlichen Ansichten schon vielfach zum Ausdruck gekommen. „Zusätzlich wurden von uns Briefe an die Gemeinde Forstinning geschrieben mit der Bitte um einen Dialog. Leider kam bis heute keine Reaktion von der Gemeinde“, schreibt jetzt Benjamin Wirth im Namen der Initiative St2080. Druck auf die Gemeinde wolle man nun mit dem „Offenen Brief“ erzeugen, weil „die Gemeindeverantwortlichen bislang von sich aus nichts hinsichtlich der Verkehrssicherheit auf der St2080“ unternommen hätten. Der Brief werde, so Wirth, von knapp 90 Leute unterstützt.

Inhaltlich wird dem Rat und der Verwaltung vorgeworfen, bislang nichts gegen die Gefährlichkeit im Bereich Schwaberwegen unternommen zu haben. Jene Gefährlichkeit, die die direkten Anlieger schon seit 30 Jahren anmahnten. Wenn die Straße hier so sei, wie immer gesagt werde, stelle sich ihnen, den Initiatoren und Unterzeichnern, die Frage, warum nie etwas dagegen unternommen worden sei. Möglichkeiten zur Entschärfung der Ebersberger Straße habe es jahrelang genügend gegeben. Wenn im Zuge der ST2080 weiterhin nichts zur Hebung der Sicherheit unternommen werde, mache sich jeder Mandatsträger strafbar, heißt es in dem Schreiben weiter.

Werde hier also weggeschaut oder versuche der Rat, das Problem auszusitzen? Das sind nur zwei unter noch weiteren rhetorischen Fragen aus dem Brief, die ab sofort dafür sorgen werden, dass das Diskussionsfeuer wieder zu entfacht. Bürgermeister Rupert Ostermair bestätigte gestern den Eingang der Briefes, will aber zunächst den Rat befragen. Der werde sich dann entsprechend äußern. Den Vorwurf der Untätigkeit wies er zurück. Zugleich mahnte er an, die künftigen Debatten sachlich zu führen.

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