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Die Frontseite der VfB-Sportgaststätte. Hier soll es eine Aufstockung geben, der Sportverein bekommt dann in erster Linie weitere Umkleideräume.

Sportlerheim Forstinning

Warten auf Segen vom BLSV

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Forstinning - Mit dem Umbau des Sportheims in Forstinning kann vorausichtlich noch in diesem Jahr begonnen werden. Davon gehen VfB und Gemeinde aus.

Die Baupläne zur Erweiterung und Modernisierung des Sportlerheims in der Aicher Straße sind längst schon genehmigt. Der Gemeinderat hatte entsprechende Beschlüsse bereits 2013 gefasst. Dass bislang jedoch noch nichts passierte im Umfeld des Vereinsheims des VfB, hat einen anderen, aber triftigen Grund: Die Sache mit der Finanzierung dieser Maßnahme, die mit allem Drum und Dran rund 610 000 Euro kosten wird, war noch nicht abschließend geklärt. 

Doch auch in diesem monetären Punkt ist man nun deutlich weitergekommen. Der Forstinninger Gemeinderat hat noch kurz vor der Sommerpause einem Zwischenfinanzierungskonzept und einem kommunalen Zuschuss zugestimmt. Nun hängst nur noch am mitfördernden Sportverband. Zwischenzeitlich ist der bei der Bausache federführende VfB nach umfangreichen Vorgesprächen mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) in das Hauptantragsverfahren eingetreten, hieß es jüngst im Plenum. Der Verein darf nun aber erst mit den Bauarbeiten tatsächlich beginnen, wenn der Sportverband BLSV die Genehmigung dazu erteilt, also den den sogenannten „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ feststellt. Bürgermeister Rupert Ostermair rechnet damit, dass das heuer noch der Fall sein wird, sagte er gegenüber der Heimatzeitung. Laut aktuellem Schreiben des VfB Forstinning an die Gemeindeverwaltung mit Datum vom 12. Juli 2016 beläuft sich die Kostenschätzung für die Erweiterung der Betriebsräume auf insgesamt rund 490 000 Euro.

 Dabei ist nach Mitteilungen des BLSV mit 345 580 Euro zuschussfähigen Kosten zu rechnen. Eigenleistungen will der Sportverein in einer Größenordnung von 34 500 Euro einbringen. Das bestätigt auch Werner Ehrnstraßer, VfB’ler, Gemeinderat und stark involvierter Baufachmann in das künftige Vorhaben. Die Gemeinde wird den zu erwartenden BLSV-Zuschuss über 69 100 Euro zwischenfinanzieren, heißt es in der Konzeptionierung weiter. Der gesamte kommune Zuschuss wird laut Finanzierungsplanung 386 400 Euro betragen. Der Gemeinderat signalisierte außerdem seine Bereitschaft, im Eventualfall auch eine Bürgschaft für einen möglichen Kredit des VfB zu übernehmen. Die ebenfalls zu leistende energetische Sanierung beläuft sich laut Kostenschätzung auf 120 500 Euro. Das ist aber finanziell Sache des Eigentümers, hier der Gemeinde. Somit betragen die Gesamtkosten der Gemeinde 506 900 Euro. 

Dabei sind erfolgte Änderungswünsche der Gemeinde in Bezug auf Garage, Fernwärmeleitung, Außentreppe und Lüftungsanlage bereits berücksichtigt.

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