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Viel, schon zu viel oder noch ausreichend genug? Die Interpretationen, ob die jetzige Belastung der Staatsstraße in Schwaberwegen noch zumutbar oder bereite eine Belastung ist, gehen nach wie vor weit auseinander. 

Verkehr

Neue Zahlen aus Schwaberwegen

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Der Autoverkehr durch den Forstinninger Ortsteil Schwaberwegen ist geringer als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie.

Forstinning – Die nächste Argumentationsrunde im zähen Kampf um die bestmögliche Lösung zur Behebung der Verkehrsprobleme im Forstinninger Ortsteil Schwaberwegen ist eröffnet. Die Bürgerinitiative um den Schwaberwegener Vorsitzenden Ludwig Seebauer hat gestern eine Pressemitteilung vorgelegt, um darin auf neue, aktuelle Zahlen zu verweisen. Zahlen, die sich mit der Bewegung von Pkw und Schwerlastverkehr auf der Ortsdurchgangsstraße in Schwaberwegen befassen. Sie stammen aus Erhebungen aus dem Jahr 2015. Aktuelleres aber gibt es derzeit wohl nicht.

Die Bewertung der Bürgerinitiative ist in diesem Fall klar. „Endlich liegen belastbare aktuelle Zahlen über die tatsächliche Verkehrsbelastung auf der St 2080 in Schwaberwegen und Moos vor. Die Zeit der Spekulationen und Fake-News ist damit zu Ende“, schreibt Seebauer.

Ferner heißt es: „Am 13. Oktober stellte die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr die offiziellen Ergebnisse der Straßenverkehrszählung 2015 im Bayerischen Straßeninformationssystem der Öffentlichkeit zur Verfügung. Diese Zahlen zeigen für den Bereich Schwaberwegen-Süd ein tägliches Verkehrsaufkommen von 9689 Fahrzeugen mit einem unveränderten Anteil des Schwerlastverkehrs von 7,3 Prozent. Diese Zahlen unterscheiden sich stark von den seitens des Straßenbauamt Rosenheim und der Gemeinde Forstinning den bisherigen Planungen und Entscheidungen zugrunde gelegten Werten. Die bisher veröffentlichte Zahl von 11 600 Kfz /Tag (Stand 2014) erweist sich somit als grundlegend falsch.“ Seebauer fordert: „Eine Abweichung von 20 Prozent sollte für alle Entscheidungsträger Anlass genug sein, die Planungen zu überdenken. Die Rechtfertigung einer Umfahrung, die bis zu 15 Hektar wertvollen alten Mischwaldes zerstört und in das Landschaftsschutzgebiet Ebersberger Forst derart massiv eingreift, ist hiermit noch weniger gegeben.“

Die „BI-St2080“ ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein, der sich nach eigener Definition für den Erhalt der Natur und Lebensräume im Ebersberger Forst, speziell im nördlichen Teil einsetzt. Ihm gegenüber steht eine Bürgergruppe Schwaberwegen/Moos, die genau die gegenteiligen Positionen vertritt. Erst unlängst haben Carl Teine, Siegfried Streb und Georg Deimer eigene Infotafeln am Parkplatz zum Schwaberwegener Geräumt aufgelegt. Darin ist von grenzenlosem Wahnsinn die Rede und der innerörtliche Verkehr gemeint, der in ihren Augen mittlerweile ein Sicherheitsrisiko darstelle, das nicht mehr hinnehmbar sei. Kinder, Familien und Senioren können sich nicht mehr angstfrei und sicher in ihrem Ort bewegen, heißt es unter anderem. Im weiteren Verlauf wird bei den Passanten für die Umgehungsstraße geworben, die die Gemeinde lebenswerter mache.

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