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Spatenstich als weiterer Meilenstein: v.l. Unternehmer Hans Hörgstetter, Bürgermeister Rupert Ostermair, Kerstin Bräuer (AWO Kinderhaus), Gabriele Pflanzelt (AWO), Barbara Bötsch (AWO Kinderhaus), Markus Mittermeier und Corinna Bock (beide Architekturbüro Hache). Im Hintergrund die fleißigen Kindergartenkinder der Forstinninger Einrichtung.

Spatenstich am Mittwoch

Kinderhaus in Forstinning wächst

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Forstinning - Mit einem symbolischen Spatenstich wurde eine neue Phase im Schulzentrum Forstinning eingeläutet. Das Kinderhaus der Arbeiterwohlfahrt wird erweitert.

Mit einem symbolischen Spatenstich sind gestern die Arbeiten zur Erweiterung des bestehenden AWO Kinderhauses in der Graf-Sempt-Straße in Forst-inning eingeläutet worden. Die Erwachsenen wie der Bürgermeister Rupert Ostermair, Kerstin Bräuer und Barbara Bötsch vom Kindergarten, Gabriele Pflanzelt von der Arbeiterwohlfahrt, Bauunternehmer Hans Hörgstetter oder Markus Mittermeier bzw. Corinna Bock vom Markt Schwabener Architekturbüro Hache hatten dabei tatkräftige Hilfe von den Buben und Mädchen der beiden schon bestehenden Kindergartengruppen. Die kamen nämlich pünktlich zum feierlichen Akt mit Plastikschaufeln und anderem Werkzeug anmarschiert, um zu helfen. Und das alles nicht ohne das bekannte Kinderlied von den fleißigen Handwerkern anzustimmen. Bei so viel Unterstützung könne nun ja nichts mehr schiefgehen, freute sich Ostermair, der angesichts der neuerlichen Millionen-Investition von einem weiteren Meilenstein sprach.

Entstehen wird ab sofort auf dem Gelände zwischen dem schon bestehenden Kinderhaus und der Graf-Sempt-Straße ein Anbau mit 906 Quadratmeter zusätzlicher Nutzfläche für den Kiga-Betrieb und 339 Quadratmeter für eine Gemeindliche Nutzung. Insgesamt handelt sich um neuen umbauten Raum in einer Größenordnung von 5648 Kubikmeter, so Markus Mittermeier vom Architekturbüro Hache. Der Anbau inklusive Bestandsumbau in der Schule werde etwa 2,728 Mio. Euro kosten, so Mittermeier weiter.

Gut angelegtes Geld, wie Ostermair sinngemäß meinte. Immerhin werde ein dann dreizügiger Kindergarten entstehen samt Turnsaal und weiteren Funktionsräumen und damit ein Beitrag geschaffen zur weiteren Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. Besonders erhofft man sich von politischer Seite, dass die neuen, für die Allgemeinheit zugänglichen und vielfach multifunktional konzipierten Räume Entlastungen an anderen Stellen im Ort schaffen mögen. Im Endausbaustadium wird das Kinderhaus der Arbeiterwohlfahrt neben der Forstinninger Schule dann Platz bieten für 75 Kindergartenkinder, 50 Hortkinder und 25 Kinder, die die Mittagsbetreuung in Anspruch nehmen wollen, hieß es.

Zum architektonischen Konzept sagte Mittermeier, dass die einzelnen Gruppen nicht in sich geschlossen agieren werden, sondern ineinander übergehen und mit viel Freiheit zu übergreifenden Kontakten angeregt werden sollen. Im Zentrum des Erweiterungsbaus werde daher ein Gemeinschaftsraum stehen, der als Mensa, aber auch als Begegnungsfläche und Spielbereich genutzt werden kann. Dieser Bereich werde bewusst über zwei Geschosse gestaltet und könne vom Obergeschoss her von einer Galerie eingesehen werden.

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