Fragebogenaktion war ein Flop

Frauenneuharting - Braucht die Gemeinde Frauenneuharting eine eigene Kinderkrippe oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Zu einer einheitlichen Auffassung gelangte das Gremium noch nicht, und das, obwohl zu diesem Thema bereits eine ganze Menge Fragebögen in der Gemeinde ausgegeben worden waren.

Mit der Fragebogenaktion sollte der Bedarf in der ländlich geprägten Kommune ermittelt werden. Das Interesse hielt sich zum Erstaunen aller aber sehr in Grenzen. Denn von den 214 ausgegebenen Bögen kamen gerade einmal 26 ausgefüllt zurück. "Das sind zwölf Prozent", rechnete Bürgermeister Josef Singer nach.

Legte man jetzt die Auswertung dieses mageren Rücklaufes zugrunde, bestünde in Frauenneuharting überhaupt kein Handlungsbedarf. Denn so viele Krippenplätze, wie in den Fragebögen nachgefragt wurden, hält die Gemeinde über eine Kooperation mit Nachbarkommen bereits auswärts vor. Singer will diesen Umstand allerdings nicht überbewerten und zur Grundlage dafür machen, dass jetzt überhaupt nichts geschieht. Er ist sich sicher: "Wenn vor Ort ein Angebot da wäre, dann würde es auch angenommen." So aber lasse sich die Situation jetzt schlecht abschätzen.

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