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Ampelmast auf freiem Feld rasiert: Zwei Autos krachen bei Haging ineinander - Aussagen widersprüchlich

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Von: Josef Ametsbichler

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Ampeln Haging im Landkreis Ebersberg.
Da waren‘s nur noch sieben: Bei einem Unfall wurde eine der acht Ampeln umgefahren. © Josef Ametsbichler

Da waren’s nur noch sieben: Bei einem Unfall am Freitagmorgen, 14. Januar, ist eine der acht Ampeln in Haging umgefahren worden.

Frauenneuharting - Die acht Ampelmasten auf freier Flur nahe Haging sind so etwas wie eine Frauenneuhartinger Sehenswürdigkeit. Weil es dort trotz freier Sicht immer wieder zu schweren Unfällen kam, mit Verletzten und gar einem Toten, schuf die Gemeinde mit Rotlicht Abhilfe – was 2007 unter anderem den Bund der Steuerzahler wunderte. Tatsächlich kracht es an der Vierer-Kreuzung nun seltener.

Am Freitag bei Sonnenaufgang geschah es aber: Ein Mercedes-Kleinbus- und ein Audifahrer (25 und 24) aus der Region rauschten laut Polizei trotz funktionsfähiger Ampel zusammen. Der Bus (auf dem Foto im Hintergrund zu sehen) kam im Acker zum Stehen, nicht ohne zuvor einen Ampelmasten glatt abzurasieren. Die Einzelteile verteilten sich in dem Feld - auch die Autos trugen kräftige Blechschäden davon und mussten abgeschleppt werden.

Polizei ermittelt wegen Schuldfrage: Beide Fahrer wollen Grün gesehen haben

Verletzt wurde niemand. Wer bei Rot gefahren ist, sei unklar, beide Fahrer behaupteten, sie hätten Grün gehabt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 7000 Euro.

Für die Autofahrer, die nun die Ampelkreuzung queren, gelten dieselben Regeln wie früher, bis die Ampel repariert ist: Die Strecke zwischen Haging und Frauenneuharting ist vorfahrtsberechtigt. Wer aus Richtung Jakobneuharting oder Baumberg kommt, muss am Stoppschild vollständig anhalten. Bleibt zu hoffen, dass die ausgefallene Ampel nicht weitere Unfälle nach sich zieht und die Reparatur schnell über die Bühne geht.

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