Frauenneuharting hat zu wenig Platz auf Friedhöfen

Nach dem Tod wird‘s eng

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In Frauenneuharting wird der Platz auf den Friedhöfen knapp. Jetzt ist ein weiterer Gottesacker im Gespräch.

Frauenneuharting – So weitläufig und dünn besiedelt die Gemeinde Frauenneuharting auch ist – im Vergleich etwa mit anderen Kommunen im Landkreis – so knapp sind doch manchmal die Flächen. Und das gilt leider auch für einen Teil der örtlichen Friedhöfe. In Tegernau und in Frauenneuharting sind nur noch wenige Grabstellen frei, sieht man einmal von den Familiengräbern ab. In Jakobneuharting ist dagegen noch Platz.

„Leichenbestattung und Aufbewahrung sind kommunale Pflichtaufgaben“, weiß Bürgermeister Eduard Koch, weshalb in der jüngsten Ratssitzung bei der Erstellung einer Prioritätenliste für künftige Investitionen auch ein vierter, neuer Friedhof Thema war. Investiert werden soll ebenso in die Stromnetz-Übernahme und in den Straßenbau. Im kommenden Jahr hat sich der Gemeinderat vorgenommen, die Schule barrierefrei zu machen.

Oben auf der Agenda steht aber nicht nur die Unterbringung der Toten, sondern vor allen Dingen auch die der Lebenden, und dazu hatte der Gemeinderat „Gemeindliche Mietwohnungen, erste Entwürfe für Bauleitplanung in Jakobneuharting“ auf der Tagesordnung.

Der Punkt wurde jedoch abgesetzt. Bisher vorliegende Entwürfe sollen in einer eigens dazu anberaumten Zusammenkunft zusammen mit einem dafür gegründeten Arbeitskreis intern mit den Gemeinderäten erörtert werden, bevor öffentlich im Rat darüber diskutiert werden kann (wir berichten noch).

Was den neuen Friedhof betrifft, ist Bürgermeister Koch angesichts der Dringlichkeit bereits aktiv geworden. „Ich hab’ einen Kreis mit 500 Metern Radius rund um die Pfarrkirche in Frauenneuharting gemacht“, sagt er, und sich innerhalb dieses Bereichs auf die Suche nach Flächen gemacht. „Wir sind eine christlich-katholische Gemeinde und das wird auch die nächsten 100 Jahre noch so bleiben“, erläuterte er die Platzwahl, die dem Argument folgt, dass der Friedhof im Dorf eben zur Kirche gehört. „Teilweise konnten schon Flächen erworben werden, aber dieser Vorgang ist noch lange nicht abgeschlossen“, berichtete Koch.

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