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Sabine Obermaier mit dem B undestagsabgeordneten Andreas Lenz (CSU), der ihr ein Auslandsjahr in den Staaten ermöglicht hat. 

Austauschschülerin in den USA 

Im Dirndl nach Cincinnati

Sabine Obermaier ist 22 Jahren alt und hat ihre Ausbildung zur Übersetzerin abgeschlossen. Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages wird Sie nun ein Austausch-Jahr in den USA verbringen.

Sensau Obermaier wurde vom Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz (CSU) ausgewählt. Im August ging es für Sie von Sensau nach Cincinnati in Ohio.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA, das einen einjährigen Austausch in den Vereinigten Staaten ermöglicht. Jedes Jahr können rund 360 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren und junge Berufstätige und Auszubildende bis 24 Jahren aus Deutschland eine einmalige Auslandserfahrung machen. Sie leben dort in Gastfamilien und besuchen je nach Alter und eigenem Ausbildungsstand eine Schule oder absolvieren Praktika in Betrieben.

Als ausgebildete Übersetzerin besitzt Obermaier bereits fundierte Sprachkenntnisse, was natürlich ein Vorteil ist: „Aber die Feinheiten, die lernt man nur vor Ort, das kenne ich von meinen Nachhilfeschülern.“

Als Nachhilfelehrerin für Deutsch als Fremdsprache hat Obermaier bereits mit Schülern aus verschiedenen Ländern gearbeitet. „Ausgerechnet Cincinnati, die Partnerstadt von München – da gibt es auch ein Oktoberfest!“, weiß Obermaier. Zur Verabschiedung mit Lenz war Sie im Dirndl erschienen: „Das ‚Gwand’ muss unbedingt mit!“ sagt sie. Lenz freut sich, dass ihr die bayerische Kultur so wichtig ist: „Sicherlich sind es zahlreiche neue Erfahrungen für Sabine, aber zugleich ist Sie in diesem Jahr auch eine Botschafterin Bayerns in den USA.“

Obermaier möchte aber auch möglichst viele Eindrücke mit nach Hause nehmen: „Es liegt mir viel daran, vor Ort mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und so einen Einblick in die amerikanische Art und Weise zu leben zu bekommen.“

Die 22-Jährige wird noch bis Weihnachten die Northern Kentucky University besuchen. Für das zweite Halbjahr in den USA muss Sie sich dann selbst eine Praktikumsstelle in ihrem Beruf als Übersetzerin suchen. „Vielleicht geht es in ein Unternehmen vielleicht auch woanders hin, Übersetzer können ja vielfältig eingesetzt werden“, berichtet sie.

Die Bewerbungen für das nächste Jahr des Parlamentarischen Patenschafts-Programms laufen bereits, teilt das Büro de Frauenneuhartinger Abgeordneten mit.

ez

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