Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge sind für die Freibier-Aktion nach Forsting gekommen.
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Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge sind für die Freibier-Aktion nach Forsting gekommen.

Werbeaktion einer Brauerei

Weil es Freibier gibt: Feuerwehr-Großaufgebot rückt aus

  • Josef Ametsbichler
    VonJosef Ametsbichler
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Voll eingeschlagen hat die Werbeaktion einer Brauerei: Weil es für Feuerwehrler Freibier gab, standen die Einsatzfahrzeuge Schlange.

Landkreis - Zehn Kästen Bier geschenkt – das hatte die Brauerei Forsting (Gemeinde Pfaffing/Altlandkreis Wasserburg) für Feuerwehren aus der Region ausgelobt. Einzige Bedingung: Die Feuerwehrler mussten ihr Freibier am Samstag selber abholen – und zwar mit einem Einsatzfahrzeug. Die Aktion hatte sich an Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Ebersberg und den nahe gelegenen Regionen der Kreise Mühldorf, Erding und Rosenheim gerichtet.

Über 100 Wehren aus dem ganzen Umland im Freibier-Einsatz

Und so verlegte ein auffälliges Großaufgebot an Floriansjüngern eine „Bewegungsfahrt“ auf den Samstag – und Richtung Forsting. Über 100 Wehren sollen es am Ende gewesen sein. Im Bild etwa die Feuerwehr Parsdorf-Hergolding, Anreise: rund 30 Kilometer. Gesichtet wurden Feuerwehren von Pliening bis Altötting, die teils mit neuen, teils mit historischen Fahrzeugen angerückt waren, um sich ihr Kontingent zu sichern.

Zehn Kästen Freibier pro angereister Wehr: Brauerei übernimmt für „Brände, die am Folgetag gelöscht werden müssen keine Haftung“

Die Ansage der Brauerei: „Wir wollen allen Floriansjüngern in unserer Umgebung einmal MERCE sagen und schenken deshalb jeder Freiwilligen Feuerwehr 10 Kästen Bier“ - lediglich 31 Euro Leergut-Pfand für Kästen und Flaschen mussten die angerückten Floriansjünger hinterlegen.

Dass der Brauerei das Bier ausgegangen ist, ist jedenfalls nicht überliefert. Im Netz kalauert sie: „Für etwaige Brände, die am Folgetag gelöscht werden müssen, übernehmen wir keine Haftung!“ Zwinkersmiley.

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