Der frisch gewählte Vorstand des „Bündnis für Grafing“ (v.l.): Volker Grießmann, Marlene Ottinger (beide Beisitzer), Heinz Fröhlich (Vorsitzender), Martin Tourneau (Vize) und Yukiko Nave (Schatzmeisterin). Foto: kn

Fröhlich macht munter weiter

Grafing - Heinz Fröhlich und seine Frau Marlene Ottinger haben die Wählervereinigung „Bündnis für Grafing“ (BfG) gegründet. Beide waren im Streit bei den Grünen ausgetreten. Beide sitzen im Stadtrat.

Beim „Bündnis für Grafing“ handele es sich um eine unabhängige Wählervereinigung, die keinen übergeordneten Parteiprogrammen verpflichtet ist, heißt es in einer Pressemitteilung, die nach der Gründungsversammlung verschickt wurde. Den Maßstab für das politische Handeln seiner Mitglieder bilde „allein das Wohlergehen und die Zukunft Grafings.“ Manche Beobachter werfen Fröhlich dagegen vor, eine Gruppierung gegründet zu haben, um sein eigenes politisches Fortkommen zu sichern.

Bei Gründungsveranstaltung wurden Heinz Fröhlich, Martin Tourneau, Yukiko Nave, Marlene Ottinger und Volker Grießmann in den Vorstand gewählt. Das BfG will bei den nächsten Kommunalwahlen als Wählervereinigung antreten. „Der Bündnisgedanke soll in der Grafinger Lokalpolitik einen hohen Stellenwert bekommen, deshalb ist unser Name auch Programm zugleich“, erklärten Fröhlich. Nave ergänzt: „Wir laden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, sich dem Bündnis anzuschließen und aktiv bei der Gestaltung der Grafinger Zukunft mitzuwirken.“ Bereits in der kurzen Gründungsphase hätten die als Ausschussgemeinschaft „Bündnis für Grafing“ agierenden Stadträte Ottinger und Fröhlich erste Erfolge erzielen können. So habe der Stadtrat in der Sitzung ihrem Antrag zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen einstimmig zugestimmt. Nach diesen Beschluss bleibe die Stadt Grafing bestimmend im Genehmigungsverfahren und sei nicht gezwungen, Investoren den privilegierten Bau von Windrädern an Standorten im Gemeindegebiet zuzulassen, selbst wenn diese dort öffentlichen Belangen wie Natur- und Umweltschutz nicht widersprechen. Damit habe das BfG bereits zu Beginn Profil gezeigt, indem es vorausschauend im Sinne der Grafinger Bürgerinnen und Bürger agiert habe, heißt es in der Pressemitteilung.

Eine Veranstaltung zur öffentlichen Vorstellung des BfG und seines Programms wird voraussichtlich Ende Januar 2012 oder Anfang Februar 2012 stattfinden.

Von Michael Acker

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