Wer hinten einsteigt, bekommt frühmorgens in der S 2 nach München noch einen Sitzplatz. Das ist das Ergebnis von Kontrollfahrten, die die Gemeinde Poing durchgeführt hat. dz

Am frühen Morgen: In der S 2 sind noch Plätze frei

Poing - Die Gemeinde Poing hat untersucht, ob werktags am frühen Morgen in der S-Bahn nach München noch genügend Platz für die Pendler ist. Das Ergebnis lautet: Ja.

Entgegen immer wiederkehrender Beschwerden von Pendlern über volle S-Bahnzüge am Morgen gibt es in der S 2 in Richtung München ausreichend Sitzplätze. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die die Gemeinde Poing vorgenommen hat.

Wie Bürgermeister Albert Hingerl mitteilt, sei die Auszubildende der Verwaltung an drei Werktagen im Oktober mit der S-Bahn ab 7.20 Uhr bzw. 7.40 Uhr mitgefahren und habe festgestellt, dass im hinteren Teil des Zuges zahlreiche Sitzplätze frei waren. Der vordere Teil der S-Bahn sei voll gewesen. "Erst ab Heimstetten und Riem seien in der Regel keine Sitzplätze mehr vorhanden", so das Ergebnis laut Hingerl.

Einige Tage vor den Kontrollfahrten hatte sich Poings Bürgermeister mit dem Geschäftsleiter der S-Bahn München, Bernhard Weisser, um 7 Uhr am Bahnhof getroffen, um die Situation zu begutachten. Dabei hätten sie beobachtet, dass die meisten Pendler im vorderen und mittleren Bereich der S 2 einsteigen. Bei der Fahrt nach München stellten Hingerl und Weisser ebenfalls fest, dass im hinteren Bereich des Zuges noch Sitzplätze zur Verfügung standen.

Laut Hingerl gehen regelmäßig Beschwerden im Rathaus ein, dass die S 2 in der Früh zu wenig Platz biete und die Bahn doch bitte längere Züge einsetzen solle. Aufgrund der Kritik hatte Poings Bürgermeister den Termin mit dem S-Bahn-Geschäftsleiter Bernhard Weisser vereinbart. "Aus der aktuellen Momentaufnahme lässt sich erkennen, dass in den S-Bahnen um 7.20 Uhr und 7.40 Uhr Richtung München in der Regel bei Zustieg Poing genügend freie Plätze, sogar Sitzplätze, im hinteren Teil des Zuges vorhanden sind", bilanziert Albert Hingerl. Nichtsdestotrotz werde die Gemeinde Poing weiterhin die Entwicklung der Fahrgastzahlen und die Besetzung der Züge beobachten.

von Armin Rösl

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