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Für den Bau der zweiten Poinger Kirche hat das Ordinariat 14,6 Millionen Euro freigegeben. Für den dringend notwendigen Neubau des katholischen Kindergartens am Endbachweg in Poing-Süd gibt es noch keine Einigung bezüglich der Finanzierung.

Bürger kritisieren

Geld für neue Kirche ist da, für maroden Kindergarten nicht

Poing - Nachdem das Ordinariat verkündet hat, 14,6 Millionen Euro für für die neue Kirche in Poing freizugeben, steigt bei Bürgern der Unmut. Grund: Für den dringend notwendigen Neubau des katholischen Kindergartens steht die Finanzierung immer noch nicht.

Die katholische Kirche hat in Poing noch eine andere, dringliche Baustelle: Seit Jahren ist der 1969 eröffnete Kindergarten am Endbachweg baulich in einem erbärmlichen Zustand. Zwar hat das Ordinariat im Jahr 2012 entschieden, dass das alte Gebäude (in dem gut 100 Kinder untergebracht sind) abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, doch immer noch ist unklar, wann dies sein wird - und wer das bezahlen soll.

Die Gemeinde Poing steht seit einigen Monaten diesbezüglich in Verhandlungen mit dem Ordinariat - bislang ohne Ergebnis.

Auf Anfrage unserer Zeitung teilte Bürgermeister Albert Hingerl mit, dass er vor etwa vier Wochen einen Brief an die Verwaltung der Erzdiözese München und Freising geschrieben habe mit der Bitte, eine "gleichberechtigte Finanzierung" auf die Beine zu stellen. Hingerls Vorschlag: ein Drittel zahlt die Kirche, ein Drittel die Gemeinde Poing, das letzte Drittel wird über einen Zuschuss von der Regierung von Oberbayern gedeckt. Sollte dies so bewilligt werden, könne man mit dem Neubau starten. Bislang aber stehe die Antwort vom Ordinariat aus.

Sollte die Regierung keinen Zuschuss für den Neubau leisten, werde die Gemeinde Poing allerdings auch nicht zwei Drittel der Kosten übernehmen, so Hingerl.

Poings Pfarrer Michael Holzner hätte gerne lieber heute wie morgen den Neubau des Kindergartens. Ihm seien allerdings die Hände gebunden, weil die Entscheidungen in den Händen des Ordinariats lägen. Vor etwa zwei Jahren haben Vertreter der obersten Verwaltung der Erzdiözese München und Freising die Einrichtung in Poing-Süd besichtigt - und waren zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Sanierung nicht mehr sinnvoll sei.

An einigen Stellen im Gebäude würde immer wieder Schimmel auftreten, bei starkem Regen tropfe es durchs Dach, berichten Eltern.

Armin Rösl

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