Viele freie Plätze: Vor allem Gemeinderäte, Rathausmitarbeiter und einige alteingesessene Steinhöringer waren zur Bürgerversammlung nach Tulling gekommen. foto: jro

Gemeinde plant keine Luftschlösser

Steinhöring - „Sparen ist unser oberstes Gebot!“ Mit dieser Forderung eröffnete Alois Hofstetter die wie immer nicht sonderlich gut besuchte Bürgerversammlung der Gemeinde Steinhöring. „Wir planen keine Luftschlösser“, rief er in den Saal des Tullinger Dorfgemeinschaftshauses. Harte Fakten waren es, die Steinhörings Bürgermeister den Zuhörern serviert hat, aber keine Neuigkeiten.

Hofstetter kündigte an, dass heuer endlich der Rathausvorplatz gestaltet und das Rathaus selbst energetisch saniert werden sollen - wenn, ja wenn die beiden Maßnahmen mangels finanzieller Mittel nicht wieder von der Liste gestrichen werden müssen. Denn die Gemeinde hat in diesem Jahr noch einen ganz dicken Brocken vor sich: Abriss und Neubau des Kinderhauses am Prälat-Popp-Weg (wir berichteten).

Mit Spannung haben die Besucher heuer wieder auf die Präsentation der Wasserabrechnung gewartet: Wieviel Trinkwasser ist durch Rohrbrüche diesmal im Boden versickert? 22,49 Prozent, immerhin fast vier Prozent weniger als im Vorjahr. Da dürfte sich der Leitungsbau Sensau - Tulling bemerkbar gemacht haben. Größere Rohrbrüche gab es 2012 in Abersdorf, in der Nähe des Sportplatzes und am Buchenweg. „Die Verluste sind immer noch viel zu hoch“, bedauerte Hofstetter.

Den jungen Familien - leider waren kaum welche gekommen - versprach der Bürgermeister ein neues Baugebiet in naher Zukunft. sh

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