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Gemeinderat debattiert über Todes-Kreuzung

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Die gefährliche Kreuzung, an der eine Radfahrerin starb. sro

Zorneding - Tunnel, Kreisel, Ampel, Geschwindigkeitsbegrenzung: Damit könnte die Einmündung der Baldhamer Straße in die Staatsstraße 2081 möglicherweise sicherer gemacht werden.

In der nächsten Sitzung am Donnerstag, 27. Januar, werden sich die Zornedinger Gemeinderäte mit dem Thema beschäftigen. Zugrunde liegt ein Antrag der Fraktion der Grünen und Unabhängigen. Demnach soll geprüft werden, welche verkehrsplanerischen Möglichkeiten sich bieten, um ein gefahrloses Überqueren der Straße für Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten.

Hintergrund ist unter anderem ein Unfall Anfang November 2010, bei dem eine 81-jährige Radfahrerin starb. Die Gemeinde hatte danach die Bevölkerung aufgerufen, Unfälle und gefährliche Situationen zu melden. Damit sollten Argumente gesammelt werden, um besser mit den übergeordneten Verkehrsbehörden verhandeln zu können (wir berichteten). Die Resonanz sei aber eher gering gewesen, so Zornedings Bauamtschefin Diana Saiger auf Anfrage der Ebersberg Zeitung.

Die Grünen argumentieren, die Überquerung der Straße sei auch wegen des starken Abbiegeverkehrs sehr gefährlich. Zudem gelte an der Stelle Tempo 100. Die Kreuzung werde nicht nur von vielen Radlern, Freizeitsportlern und Spaziergängern benutzt, sondern stelle für die Schulkinder, die mit dem Rad zu weiterführenden Schulen nach Baldham und Vaterstetten fahren, die kürzeste Verbindung dar.

Von Robert Langer

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