Münchner (53) brutal zusammengeschlagen - Täter flüchtig

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Kein finanzieller Erfolg war das Weiherstück 2016. Heuer legt man ein Spielpause ein, auch um an einem neuen Konzept für 2018 und später zu arbeiten. 

Hauptversammlung des Theatervereins

Der „Chef“ Josef Schmid tritt ab

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Markt Schwaben - Einen schon länger geplanten Generationenwechsel wird der Theaterverein Markt Schwaben am Freitag vollziehen. Das Drehbuch für die Hauptversammlung sieht vor, dass Vereinschef Josef Schmid sein Amt zur Verfügung stellen wird.

2016 war kein gutes Jahr für den Markt Schwabener Theaterverein. Mit dem futuristisch angehauchten Stück „Planet XX“ hatte man erstmals versucht, sich ein wenig von alten Klischees zu befreien und zugleich gehofft, mit einem neuen, frischen Konzept auch neue Publikumsschichten zu erreichen. So richtig geglückt ist das (noch) nicht. Im Gegenteil: Finanziell hatte die Weihersaison ein erhebliches Minus in die Kasse gerissen. Brisant wird dies trotzdem nicht, wenn die Hauptversammlung des Theatervereins am 17. Februar ab 20 Uhr in der Theaterhalle im Burgerfeld über die Bühne gehen wird. Das Weiher-Minus sei durch großzügige Spenden komplett aufgefangen worden, sagte Schmid gestern in einem Gespräch mit der Heimatzeitung.

Auch sein Abgang nach 32 Jahren als Autor der Weiherspiele und als Chef des Vereins kommt für die Mitglieder keineswegs unerwartet. Schon im vergangenen Jahr hatte Schmid öffentlich gemacht, sein Ehrenamt an der Spitze des Vereins ab 2017 zur Verfügung stellen zu wollen. Es sei nun genug, so der Theaterautor, der zum Abschied eine dezente und friedliche Rede ankündigt.

Einen Generationenwechsel habe er schon seit ein paar Jahren im Auge. Entstanden sei auch ein vielversprechende, qualitativ ansprechende junge Truppe, nur bei der Übernahme von Ämtern im Verein habe es bislang irgendwie gehakt, so Schmid gegenüber der EZ. Aus dem operativen Geschäft werde es sich nach eigenen Worten zurückziehen, einen Posten etwa im vereinsinternen Weiherausschuss strebe er nicht an. Schmid wollte aber auch nicht ausschließen, sich noch im Hintergrund irgendwie zu betätigen, sollte das gewünscht sein.

Dem Vernehmen nach stehen Vereinsmitglieder zur Verfügung, die vakant werdenden Vorstandsposten nahtlos zu übernehmen. Schmid: „Ich rechne nicht mit einer turbulenten Versammlung“.

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