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Altbäuerin Gertraud Forstmaier äußert sich erstmals zum Familienstreit auf dem Hof in Gersdorf.

Streit in Gersdorf eskaliert

Drama um Hof: Jetzt spricht die Altbäuerin

Gersdorf - Es gab Drohungen, es gab Demos - viele haben Anteil genommen am Schicksal der Familie Forstmaier aus Gersdorf, deren Streit um den Hof eskalierte. Nun spricht die Altbäuerin.

Der Familienstreit um ein landwirtschaftliches Anwesen in Gersdorf hat über die Grenzen des Ortes und auch des Landkreises hohe Wellen geschlagen. Er gipfelte in Zwangsräumung, Demonstrationen am Hof und vielen Anfeindungen. Junglandwirt Hans Forstmaier hatte Gelegenheit, seine Sicht der Dinge ausführlich darzustellen. Der Jungbauer hatte eigenmächtig und über einen längeren Zeitraum die Pacht erheblich gekürzt, es folgte die Räumungsklage. Doch ist das Tischtuch endgültig zerschnitten?

„Meine Türe steht immer auf“, sagt Gertraud Forstmaier. „Aber er muss zu mir kommen“ – und die ausstehende Pacht bezahlen. Die Altbäuerin blieb bei allem Streit in der Öffentlichkeit bisher zurückhaltend. Vielleicht auch deswegen, weil sie sich bedroht fühlte.

Dem Streit liegt ein Schicksalsschlag zugrunde, der die Familie schwer traf. 1995 verunglückte der Altbauer, ist seitdem schwer behindert. Seine Pflege ist eine Belastung für Gertraud Forstmaier, und sie war es auch für die Schwiegertochter. Die Altbäuerin bedauert inzwischen, dass sie mehrere Gelegenheiten hat verstreichen lassen, das Verhältnis zu verbessern. Jetzt ist ihr Sohn im Streit gegangen.

Wie geht es weiter? Eine Möglichkeit nennt Forstmaier: „Den Viehbestand verkleinern, den Hof so umbauen, dass ich Wohnungen vermieten kann.“

Die ganze Geschichte lesen Sie am Samstag im Mantelteil Ihrer Heimatzeitung, im Bayernteil der tz - und in unserem ePaper.

Außerdem finden Sie den Artikel am Montag in voller Länge auf merkur-online.de und tz.de.

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