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Anerkennung für Ausdauer im Ehrenamt: V. l. erhalten Josef Axenböck, Maria Niedermeier und Rudolf Gerer aus der Hand von Landrat Robert Niedergesäß (2. v. l.) das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten. 

Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten als Anerkennung für Engagement

Drei große Vorbilder

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Ehrenamtliches Engagement hat viele Facetten. Eine davon ist, dass langjähriger Einsatz für die Allgemeinheit oft im Verborgenen blüht. Im Landratsamt Ebersberg lenkte eine Veranstaltung jetzt den Blick auf drei Personen, die herausragendes geleistet haben. Sie bekamen das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten überreicht.

Landkreis – Die hohe Auszeichnung zuteil wurde Josef Axenböck und Rudolf Gerer aus Glonn sowie Maria Niedermeier aus Emmering. In ausführlichen Laudationes wurde skizziert, warum die drei für diese Anerkennung ausgesucht wurden und was ihr besonderes Engagement ausmacht.

Axenböck ist das, was man als Schwungrad des WSV Glonn bezeichnen könnte. „Ihrem herausragenden Engagement ist es zu verdanken, dass sich der WSV kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Mitgliederzahlen in den bestehenden sieben Abteilungen haben sich während Ihrer Vorstandschaft mehr als verdoppelt. Die Zahl von über 2300 Mitgliedern spricht für sich und zeugt von bester Vereinsarbeit“, sagte Landrat Robert Niedergesäß anerkennend. Axenböck war mit 16 Jahren dem Glonner Sportverein beigetreten und übernahm schnell Verantwortung, etwa als Leiter der Abteilung Rad, später als Trainer der Langlaufjugend und schließlich als 1. Vorsitzender des WSV, ein Amt, das er auch heute noch ausübt. Zu den von Axenböck gesetzten Meilensteinen gehören nicht nur Weiterbildungen und Zertifizierungen, sondern vor allem auch der Bau einer vereinseigenen Sportstätte mit Fitness-Studio. Darüber hinaus engagiert sich der Geehrte für das Glonner Dorffest und das Ferienprogramm.

Auch Rudolf Gerer gehört dem Wintersportverein Glonn an, zu dessen Gründungsmitgliedern er sogar gehört. „Seit fast 60 Jahren sind sie in verschiedenen Vereinen und Organisationen ehrenamtlich engagiert“, zeigte Niedergesäß Respekt. Unter Gerers Vereinsführung wurden kreative Ideen entwickelt.

So wurde der Bau einer Skiliftanlage auf der Finkenhöhe forciert, es kam eine Skiwanderloipe von Balkham nach Münster hinzu, außerdem eine Basketballabteilung, es wurden Skigymnastik und Volkswandertage durchgeführt und schließlich ist auch die Einführung von Kreissportfesten in alpinen und nordischen Disziplinen maßgeblich auf dass Engagement Gerers zurückzuführen. In der Zeit von 1974 bis 1986 war der Glonner Mitglied im örtlichen Pfarrgemeinderat. Dort gehörte die Öffentlichkeitsarbeit, das Bildungswesen, die Jugendarbeit sowie die Gottesdienstgestaltung zu seinem Aufgabenspektrum.

Gerer engagiert sich auch sehr für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Ort, wie anerkennend erwähnt wurde, ebenso wie sein Wirken bei der Erstellung einer Festschrift zum Thema „100 Jahre Klosterschule Glonn“.

Die Dritte im Bunde ist Maria Niedermeier aus Emmering, die zu den Gründungsmitgliedern der katholischen Frauengemeinschaft St. Pankratius gehört und seit dem Jahr 2007 dort das Amt der 1. Vorsitzenden bekleidet.

„Für das Vorstands-Team sind Sie Impulsgeberin und Vorbild und dabei immer offen für die verschiedenen Meinungen und Ansichten. Sie sind mit Leib und Seele ,kfd-Frau’, die auch über den Tellerrand hinausschaut. Mit den erzielten Erlösen aus verschiedenen Aktivitäten unterstützt die kfd jährlich einige Projekte in der eigenen Pfarrei, sowie auf Landkreisebene“, stellte Niedergesäß heraus und anerkannte, dass sich die Emmeringerin „für die Belange der Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft einsetzt“ und dafür gern einen Großteil ihrer Freizeit investiert.

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