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Die Küche der Jugendhilfeeinrichtung Anfang des vergangenen Jahrhunderts.

Geschichtsforscher Hans Huber spricht über Zinneberg

Vom Adelshaus zum Mädchenheim

Wie aus einer übernommenen Adelsherrschaft einst ein Kloster und eine Jugendhilfeeinrichtung wurden, beleuchtet der Taglachinger Geschichtsforscher Hans Huber in einem Lichtbildvortrag.

Glonn – Acht Jahrhunderte lang war Schloss Zinneberg Sitz verschiedener namhafter Adelsgeschlechter. 1927 fand diese lange Tradition ein abruptes Ende, als nämlich der letzte adelige Schlossherr, Baron Adolph von Büsing d’Orville, seinen gesamten Besitz bei Glonn an die Schwestern vom Guten Hirten in Haidhausen verkaufte, die schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Landgut waren.

Auf welchem Wege die Schwestern vom Guten Hirten mit Unterstützung König Ludwigs I. zunächst nach Haidhausen gelangten, wie sie von dort auf Betreiben Kardinal Michael Faulhabers dann nach Zinneberg kamen und in welcher Weise sie aus der übernommenen Adelsherrschaft ein Kloster und eine Jugendhilfeeinrichtung machten, darüber informiert am Mittwoch, 6. Juni, der Geschichtsforscher Hans Huber, Taglaching, im Rahmen eines Lichtbildervortrages.

Mit seinen Ausführungen folgt der frühere Zinneberger Schulleiter einer Einladung des Historischen Vereins für den Landkreis Ebersberg.

Die Veranstaltung, zu der alle an der Geschichte Interessierten willkommen sind, findet im Scanconi-Saal (Mensa) des Schlosses Zinneberg statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Abend frei.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer kurzen Schlossführung.

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