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Drei Kinder wurden bei dem Busunglück bei Herrmannsdorf schwer verletzt. 

Nach schwerem Busunglück: Landrat fordert Kreisel

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Nach dem schweren Bunsunglück bei Herrmannsdorf in der Gemeinde Glonn, bei dem am Freitag drei Kinder schwer verletzt worden sind, fordert Landrat Robert Niedergesäß Konsequenzen.

Herrmannsdorf– 15 Kinder und zwei Busfahrer wurden am Freitag bei Herrmannsdorf bei einem Unfall verletzt. Zwei Schulbusse waren zusammengestoßen. Drei Kinder mussten mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. 

Jetzt fordert Landrat Robert Niedergesäß (CSU) an der Stelle einen Kreisverkehr. Zwar liege wohl bisher kein offizieller „Unfallschwerpunkt“ vor, „es muss aber nicht noch mehr passieren, bevor hier zielgerichtet gehandelt wird“, so der Landrat am Montag. Zum Handeln hatten Anwohner noch am Freitag die Verantwortlichen aufgefordert.

Schon 2015 schwerer Busunfall an gleicher Stelle

An der gleichen Stelle hatte es bereits im Juni 2015 einen Unfall mit einem Schulbus gegeben, bei dem vier Kinder, der Busfahrer und ein eingeklemmter Autofahrer verletzt wurden. Kurz vor Weihnachten des gleichen Jahres ein Schulbusunfall mit verletzten Kindern bei Bruck. 2015 gab es im Landkreis zudem eine intensive Debatte um mehr Sicherheit von Kindern in Schulbussen.

Nun geht es zunächst um die Herrmannsdorfer Kreuzung. „Ich werde das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Verkehrsausschusssitzung setzen, damit wir hier zeitnah vorankommen und Nägel mit Köpfen machen“, so Niedergesäß am Montag.

Lesen Sie auch: Anwohner klagen nach Schulbus-Unfall: „Wann machen die endlich etwas?“

Die bisherigen Erfahrungen mit Kreisverkehren belegten die positiven Wirkungen, erklärte der Landrat. Die Geschwindigkeit werde verringert und die Einfädel-Situation gestalte sich wesentlich entspannter. „Gerade die einhergehende Geschwindigkeitsreduzierung täte der Kreuzung bei Georgenberg und Herrmannsdorf sehr gut.“

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