Der „rote Platz“ könnte ein möglicher Standort für die neue Sporthalle in Glonn sein.
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Der „rote Platz“ könnte ein möglicher Standort für die neue Sporthalle in Glonn sein.

Über sechs Millionen Euro sind schon einmal eingeplant

Glonn macht Weg für neue Sporthalle frei

Der Neubau einer Sporthalle in Glonn nimmt konkrete Formen an. Der Gemeinderat hat die finanzpolitischen Weichen gestellt. Verteilt über vier Jahre sind Kosten von rund 6,4 Millionen Euro im eingeplant.

Glonn - Der Neubau einer Sporthalle in Glonn war das zentrale Thema des Wahlkampfes 2020 und eines der Hauptanliegen von SPD/KommA. Dass dieses Vorhaben nun in greifbare Nähe rückt, sei auch dem Engagement der beiden Glonner Sportvereinen ASV und WSV geschuldet, so Tobias Haubelt, Sprecher des Kommunalpolitischen Arbeitskreises (KommA). Der Hallen-Arbeitskreis beider Vereine, der sich zum einen aus den Vorständen der Vereine, aber auch aus Mitgliedern von SPD/KommA zusammensetzt, habe hier viel Vorarbeit geleistet. So sei insbesondere die Finanzierbarkeit des Vorhabens den Gemeinderäten ausführlich dargelegt worden.

Aufgrund von derzeit guten Förderbedingungen durch den Bayerischen Landessportverband (BLSV) und einer durch Tobias Haubelt vermittelten Großspende ist die Finanzierung der nicht unerheblichen Kosten für den Neubau darstellbar.

Diskussion wird seit 30 Jahren geführt

Die Diskussion um eine Sport-/Einzweck-/ bzw. Mehrzweck-Halle wird in Glonn nun seit über 30 Jahren geführt. Die letzte konkrete Planung fiel jedoch dem Jahrhundert-Hochwasser zu Opfer. In all den Jahren ist der Ort weiter gewachsen und der Bedarf an einer größeren und modernen Halle ist stetig gestiegen. Die Vereine müssen seit geraumer Zeit auf Hallen in anderen Orten ausweichen, da die Glonner Halle aus allen Nähten platzt.

Halle auch für Konzerte und Versammlungen

Die nun geplante Zweifach-Halle würde die Nachfrage nach mehr Hallenzeiten der Vereine abdecken und der Schule ebenso zur Verfügung stehen. Darüber hinaus kann die Halle auch für andere Zwecke genutzt werden, wie Konzerte, Bürgerversammlungen und ähnliches.

Wichtig ist nun, dass die Planungen weiter vorangetrieben werden. Die Fraktion von SPD/KommA wird eigenen Angaben zufolge im Gemeinderat dafür einsetzen und die Vereine entsprechend unterstützen. „Wir plädieren dafür, dass bis Jahresende 2021 eine eingabefähige Planung vorliegt und die entsprechenden Förderanträge beim BLSV gestellt werden. Einen Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte 2022 halten wir für realistisch“, sagt Haubelt.  

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