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Während das Saunahaus in Flammen stand versorgte Hotelbesitzer Franz Schwaiger jun. die Feuerwehrmänner schnell mit den notwendigen Gebäudeplänen, um den Einsatzkräften in den verrauchten Zimmern die Orientierung zu erleichtern.

Nach dem verheerenden Großbrand in Glonn 

Hotelbesitzer bedankt sich bei Feuerwehrleuten

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Der Besitzer des Glonner Hotels Schwaiger, Franz Schwaiger jun., ist selbst Feuerwehrmann. Er kann beurteilen, was seine Kameraden geleistet haben, um den Großbrand in seinem Haus am Montag zu bekämpfen. Jetzt bedankte er sich aufs herzlichste.

Das große Aufräumen hat begonnen: Einen Tag nach dem verheerenden Großbrand versuchen Eigentümer und Personal des Hotels Schwaiger in Glonn zur Normalität zurückzufinden. Das Feuer hat den Saunatrakt des Beherbergungsunternehmens komplett verwüstet und verraucht. Das Hotel und das Restaurant sind aber geöffnet und auch der normale Betrieb im Café lässt nicht vermuten, was sich einen Tag vorher in unmittelbarer Nachbarschaft abgespielt hat.

Gesten der Solidarität

Die Familie, die das Unglück erleiden musste, freut sich über zahlreiche Gesten der Solidarität aus der Glonner Bevölkerung. So stellte das Personal schnell seine Zimmer zur Verfügung, damit die Bauma-Gäste, deren Räume in Mitleidenschaft gezogen wurden, eine Alternative Unterkunft fanden. „Zum Teil haben uns Familien auch private Zimmer angeboten“, berichtet Franz Schwaiger jun. Er ist froh, dass nicht noch weitere Personen zu Schaden gekommen sind. „Die beiden verletzten Feuerwehrmänner sind wieder zuhause“, wird von den Einsatzkräften berichtet. Auch den Verletzten, die bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten, geht es den Umständen entsprechend gut.

Großbrand in Glonner Hotel: Bilder

Der familiengeführte Betrieb bedankt sich auf seiner Internetpräsenz „herzlich bei allen Feuerwehrleuten und Rettungskräften für die rasche und professionelle Hilfe“.

Spezialisten der Polizei waren dienstags am Brandort, um die Ursache des Feuers zu ermitteln. Schwaiger  berichtet, dass zwei Saunastammgäste am Montagvormittag Brandgeruch bemerkt hatten. Zwei Minuten vorher sei aber noch ein Massagegast in den Räumen gewesen und habe nicht Ungewöhnliches festgestellt. „Das muss beim Anheizen passiert sein“, vermutet Schwaiger. Die Sauna werde um 9.45 Uhr eingeschaltet. „Es gibt keine Anhaltspunkte für ein fahrlässiges Handeln oder Brandstiftung“, berichtet Günther Beck vom Präsidium Oberbayern zur Brandursache. In Frage komme ein technischer Defekt. „Das Feuer ist zweifelsfrei in der Nähe des Saunaofens ausgebrochen.“

Dramatische Szenen bei Großbrand

Schwaiger schildert, dass zwei Hausmeister noch versucht hätten, die Flammen mit Handfeuerlöschern in den Griff zu bekommen. „Sie mussten wegen der großen Hitze bereits im Treppenhaus wieder umdrehen.“ In dem Gebäude herrschten Temperaturen, dass sich Feuerwehrkameraden, die den vollkommen erschöpften Atemschutzgeräteträgern nach ihrem mutigen Einsatz aus dem Anzug helfen wollten, dabei die Hände verbrannten. Die Hitzeentwicklung ist es jetzt auch, die die Sorge um die Statik des Nebengebäudes begründet, das geschlossen ist. Ob das Haus noch standfest ist, müssen Fachleute der Versicherung feststellen, sagt Schwaiger. „Ein Drittel des Betriebes“ sei deshalb derzeit stillgelegt.

Der Unternehmer ist selbst Mitglied der Glonner Feuerwehr und hat bei dem Unglück seine Kameraden so gut er konnte schnell, professionell und ruhig mit Hausplänen versorgt. Was geht in so einem Moment in einem vor? „Ich habe am Anfang nicht realisiert, dass das mein Haus ist, das da brennt“, sagt der Unternehmer. Er freut sich darüber, dass er am Dienstag einen aufmunternden Anruf bekam von der weltgrößten Baumesse „Bauma“ in München.

Dass ihm von umliegenden Beherbergungsbetrieben Hilfe angeboten wurde, hat Schwaiger die schwierige Situation etwas erleichtert. „Alle meine Gäste sind untergekommen“, sagt er.

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