Das Logo des Lebensmittel-Discounters Penny ist auf einem Einkaufswagen abgebildet.
+
Das Logo des Lebensmittel-Discounters Penny

Neue Pläne für Neubau vorgestellt

Glonner Penny hübscht sich auf

Am Hang an der Kastenseestraße in Glonn soll ein neuer, größerer Pennymarkt entstehen. Das Bauvorhaben fuchst die Penny-Markt GmbH seit Januar 2018, die Hanglage erwies sich komplizierter als gedacht.

Glonn – Der Marktgemeinderat segnete das Projekt des Discounters zwar Mitte Dezember 2019 ab, doch die topographischen Gegebenheiten erwiesen sich für die Bebauung als schwierig. Penny musste die Planung überarbeiten.

Mit der geänderten Planung verbessert sich die Optik des Bauwerkes erheblich. Der neue Markt wird nun kein großer Gebäudekoloss mit neun Meter Höhe werden, die aktuelle Planung sieht 7,80 Meter Höhe vor, das Bauwerk soll sich in den Hang einfügen. Das Gremium stimmte in jüngster Sitzung einhellig für die neue Planung.

Höhenunterschied wird reduziert

Alexander Pfab, Expansionsmanager der Penny-Markt GmbH (Region Süd), informierte den Marktgemeinderat und rund 15 Zuhörer in der Glonner Schulturnhalle über die Änderungen. „Die Hanglage beträgt 65 Prozent, das war nicht möglich. Wir benötigten eine neue Planung mit einem Baugrundgutachten durch Geologen, um die Situation der Hangsicherung zu verbessern. Die Hangeinheit ist jetzt niedriger angesetzt, der Höhenunterschied zur Kastenseestraße wird um einen Meter reduziert, hinten gibt es eine Spundwand mit 3,50 Meter Höhe, die Hangfläche wird begrünt, die Zufahrt zum neuen Markt wurde versetzt, dadurch gibt es weniger Eingriff ins Erdreich, das Gebäude wirkt jetzt optisch schöner und natürlicher und die Kunden können jetzt direkt auf den Parkplatz fahren.“

Manfred Deprée (CSU) erkundigte sich, ob die Spundwand von außen zu sehen ist. Pfab verneinte und versicherte: „Wir bewegen uns innerhalb Bayerischen Bauordnung.“ Georg Raig (CSU) wollte wissen, ob die neue Einfahrt mit dem Rosenheimer Straßenbauamt abgesprochen ist, auch das bestätigte Pfab. „Das Straßenbauamt hat keine Einwände.“ Stefanie Kintzel (Bündnis 90/ Die Grünen) fragte, ob der Neubau ein Flachdach aufweise und dieses begrünt werde. Pfab bestätigte Flachdach und im Bereich des Hanges eine intensive Begrünung. Frank Hansen (FDP) erkundigte sich, wohin das Regenwasser geleitet werde. „Ins Nachbargrundstück“, sagte Pfab. Bürgermeister Josef Oswald ergänzte: „Das überschüssige Wasser fließt in die Regenwasserkanalisation.“

Grünes Licht vom Gemeinderat

Pfab wies weiter darauf hin, dass die Parkplätze gepflastert sind. „Darin versickert einiges, bevor das Hangwasser nach unten läuft, wird es durch eine Regenmulde abgefangen.“ Oswald wies darauf hin, dass laut Stellplatzsatzung Penny 60 Stellplätze für Pkw und pro Autostellplatz zudem einen Fahrradstellplatz nachweisen müsste. „Die Planung sieht nur 20 Stellplätze für Fahrräder vor, unsere Bauverwaltung sieht hier aber kein Problem.“ Über diesen Punkt ließ Oswald gesondert abstimmen, der Marktgemeinderat stimmte einhellig zu.

Susann Niedermaier

Auch interessant

Kommentare