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Gottfriede Kratochwill (vorne) war am Dienstag im Glonner Marienheim die Hauptperson. Schwester Berta, die Auszubildende Merima Besirevic , Pflegekraft Nadja Stieben und Schwes ter Sylvana kümmern sich um die Seniorin. 

Gottfriede Kratochwill ist trotz ihres hohen Alters noch recht mobil

Älter als ein ganzes Jahrhundert

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Sie ist älter als ein ganzes Jahrhundert und ein Vorbild für die Bewohner des Glonner Marienheimes, die ihr am Dienstag zum 101. Geburtstag gratulierten.

Glonn– Die Bekannten und Freunde von Gottfriede Kratochwill wünschten ihr ebenso wie das Personal alles Gute. Die betagte Seniorin ist trotz ihres hohen Alters noch mobil und bewältigt mit ihrem Rollator ihre täglichen Strecken. Sie lebt jetzt seit einigen Jahren schon im Glonner Marienheim, wo sie sich sehr wohl fühlt.

In früheren Jahren wohnte die Jubilarin zusammen mit ihrem Mann in Pöring. Später dann wechselte sie zuerst in das Seniorenhaus nach Grafing, bevor sie sich schließlich entschloss, ihren Lebensabend im Glonner Marienheim zu verbringen. Eigentlich stammt Gottfriede Kratochwill aber aus dem Sudetenland, wo ihre Eltern einen Bauernhof hatten. Nach der Vertreibung landete sie nach längerer Reise in einem Transport eher zufällig in Bayern. An die Woche der Ungewissheit kann sich die Jubilarin noch genau erinnern. Bayern wurde ihr zur zweiten Heimat, an der sie vor allem die Berge schätzte, wohin sie früher gerne Ausflüge machte. Jetzt kümmern sich unter anderem Schwester Berta, die Auszubildende Merima Besirevic, die Pflegekraft Nadja Stieben und Schwester Sylvana um die Seniorin, die für ihr Alter noch einen sehr frischen Eindruck macht und sich über die vielen Glückwünsche freute.

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