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Dieses von Penny in Auftrag gegebene Modell des neuen Marktes wurde den Gemeinderäten präsentiert. 

Planer hat Flächen reduziert

Grünes Licht für neuen Penny-Markt in Glonn

Für den Bau des neuen Penny-Marktes in Glonn ist ein weiter Schritt getan. Mehrheitlich gaben die Gemeinderäte dem Plan des Discounters grünes Licht – gegen Stimmen aus den Fraktionen von SPD/KommA und Grünen.

Glonn – Mit dem Thema Gewerbeerweiterung an der Kastenseestraße hatte sich das Gremium bereits beschäftigt. Die erste Planung eines neuen Gewerbeareals mit 10 500 Quadratmetern, ausgerichtet auf den Lebensmittelhandel, war vom Landratsamt als „massiver topografischer Eingriff“ bezeichnet worden. Vor allem, um den Erhalt der Hangböschung zu sichern, hatte die Naturschutzbehörde ihr Veto eingelegt.

Architekt und Stadtplaner Ferdinand Feirer-Kornprobst berät die Marktgemeinde und erklärte dem Gremium am Dienstag anhand eines von Penny in Auftrag gegebenen Modells das Vorhaben. In der aktuellen Planung ist die gewerbliche Gesamtfläche um 50 Prozent reduziert, die neue Gebäudefläche mit 800 Quadratmetern angesetzt. „Auf eine enge, städtebauliche Anbindung an bestehende Gebäude ist geachtet worden, das neue Gebäude wird in den Hang gebaut, die Hangkante wird übergangslos auf die Dachkante des Gebäudes laufen, der Neubau wird nicht über bestehendes Gelände ragen, die Anlieferung der Waren erfolgt im nördlichen Bereich, der bestehenden Wohnbebauung abgewandt“, so der Planer. Weiter ist angedacht, später im bisherigen Penny-Gebäude einen Drogeriemarkt unterzubringen.

Bürgermeister Josef Oswald (CSU): „Ich sehe das Vorhaben zwar immer noch als topografischen Eingriff, durch die vorgesehene Begrünung der Dachfläche und begleitende Maßnahmen ist die neue Planung für mich nun städtebaulich verträglich, es hat bereits Abstimmungsgespräche mit der Landkreisbehörde gegeben.“ Oswald stellte auch eine spätere Radwegeanbindung nach Kastenseeon in Aussicht.

Joachim Hellriegel (Grüne) begrüßte die neue Planung, bemängelte aber erneut, dass zu viel Fläche verbraucht und versiegelt werde. „Weil die Möglichkeit nicht geprüft wurde, auf der bereits bebauten Fläche nach Abriss einen Neubau zu errichten, stimmen wir hier nicht zu.“

Hans Reiser von SPD/KommA sorgte sich: „Aus dem Hang tritt jetzt schon Wasser aus, wir haben jetzt schon Entwässerungsprobleme.“ Planer Feirer-Kornprobst beruhigte: „Die Hangmasse wird zum Teil abgetragen und mit anderem Material verdichtet, erst danach wird begrünt, es gibt ein geprüftes Baugutachten. Ein Vorgutachten zum Thema Entwässerung zeigt Möglichkeiten, das Wasser in bestehende Abflüsse zu leiten.“

Susann Niedermaier

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