Uta Schemm aus Glonn, die hier ihren Roman „Vivaria“ in den Händen hält, wollte schon immer eine „echte Schriftstellerin werden“, wie sie beim Besuch unserer Zeitung erzählte.
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Uta Schemm aus Glonn, die hier ihren Roman „Vivaria“ in den Händen hält, wollte schon immer eine „echte Schriftstellerin werden“, wie sie beim Besuch unserer Zeitung erzählte.

Glonnerin schreibt Jugendroman

36-Jährige lässt in der Elternzeit ihren Traum wahr werden

Uta Schemm (36) aus Glonn träumt seit sie ein kleines Mädchen war davon, Schriftstellerin zu werden. Jetzt ist ihr erster Jugendroman erschienen.

Glonn – Seit sie Schreiben gelernt hat, ist Uta Schemm aus Glonn bereits begeistert davon, eigene Geschichten zu Papier zu bringen. Der ewige Berufswunsch der 36-Jährigen: „Eine echte Schriftstellerin werden“.

Kürzlich hat sie ihr Erstlingswerk veröffentlicht. Ein Kinder- und Jugendroman mit dem Titel „Das Geheimnis der magischen Bilder“.

Die ursprünglich aus Sachsen-Anhalt stammende dreifache Mutter ist seit Corona in Elternzeit. Diese Zeit habe sie auch genutzt, um an ihrem ersten Buch zu feilen: In ihrem Roman geht es um einen Buben, der einen magischen Zeichenblock hat und sich Nacht für Nacht in seinen eigenen Bildern wiederfindet. Dort erlebt er Abenteuer, bis er feststellt, dass die magischen Welten mit seiner verbunden zu sein scheinen und die Gefahren plötzlich ganz real sind...

Schreiben am Kinderspielplatz

Drei Monate hat sie für das Schreiben gebraucht – ein Jahr sei sie anschließend mit der „Nacharbeit“ beschäftigt gewesen, wie sie sagt. „Das ist ja der Wahnsinn, was da alles dranhängt.“ Die Elternzeit zum Schreiben zu nutzen, sei auch gar nicht so einfach gewesen, erzählt die 36-Jährige. Drei Kinder und zwei Hunde fordern ihre Aufmerksamkeit.

Einen festen Schreibplatz habe sie auch nicht gehabt, so habe sie mal am Küchentisch gearbeitet, mal den Laptop eingepackt und sich am Spielplatz ums Eck ihrem Buch gewidmet. Das Schreiben sei aber in dem Sinne keine zusätzliche Arbeit neben der Familie gewesen. Ganz im Gegenteil: „Das war so ein Abtauchen für mich“, erklärt die Glonnerin.

Ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, habe sie nie vergessen, so Schemm. Aber erst mit der Geburt ihrer Kinder habe sie ihre kreative, fantasievolle Seite wiedergefunden. „Seither erfinde ich leidenschaftlich gern magische oder ganz ausgefallene Geschichten für sie.“

Ihre Kinder sind ihre strengsten Kritiker

Ihre Buben seien ihre strengsten Kritiker, sagt sie und lacht. Die seien aber ganz begeistert gewesen und wollten auch ihre Freunde an der Geschichte teilhaben lassen. „Da kam so viel positives Feedback“, sagt sie. „Deswegen bin ich den nächsten Schritt gegangen.“ Vor der Veröffentlichung habe sie ihr Buch aber auch professionell lektorieren lassen.

Außerdem hat sie bereits ihren zweiten Roman im Rahmen eines Amazon-Schreibwettbewerbs veröffentlicht und rangiert dort unter den vorderen Rängen.

Erhältlich ist „Das Geheimnis der magischen Bilder“, erschienen im tredition Verlag, als Paperback zum Preis von 9,99 Euro. ISBN: 978-3-34721-161-2

von Helena Grillenberger

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