Sie nahmen den neuen Bus auf dem Betriebsgelände der Firma Ettenhuber in Schlacht bei Glonn in Augenschein (v.l.): Willie Stiehler, Chef der Energieagentur Ebersberg-München, Busunternehmer Josef Ettenhuber, Landrat Robert Niedergesäß, Kilmaschutzmanagerin Lisa Ruetgers, Bürgermeister Josef Oswald und Ruth Jürgensen (Energieagentur). ez
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Sie nahmen den neuen Bus auf dem Betriebsgelände der Firma Ettenhuber in Schlacht bei Glonn in Augenschein (v.l.): Willie Stiehler, Chef der Energieagentur Ebersberg-München, Busunternehmer Josef Ettenhuber, Landrat Robert Niedergesäß, Kilmaschutzmanagerin Lisa Ruetgers, Bürgermeister Josef Oswald und Ruth Jürgensen (Energieagentur).

Zwei Unternehmen schaffen zunächst fünf der umweltfreundlichen Fahrzeuge an

Wasserstoffbus wird im Landkreis Ebersberg getestet

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Landkreis – Einen Brennstoffzellenbus der Firma Solaris rollt durch den Landkreis Ebersberg - zu Testzwecken. Er stammt von der Firma Solaris aus Polen.

Glonn - In Augenschein genommen haben den Brennstoffzellenbus nun Landrat Robert Niedergesäß, Lisa Ruetgers, Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Willie Stiehler, Geschäftsführer und Mitarbeiterin Ruth Jürgensen von der Energieagentur Ebersberg-München sowie Glonns Bürgermeister Josef Oswald auf dem Busbetriebshof der Firma Ettenhuber in Schlacht. Busunternehmer Josef Ettenhuber stellte das neue Fahrzeug vor, das für kurze Zeit im Landkreis getestet wird.

Zwei Unternehmer schaffen fünf Wasserstoffbusse an

Zunächst fünf der umweltfreundlichen Busse werden die Ebersberger Busunternehmen Ettenhuber und Reisberger zum Start im Jahr 2022 anschaffen und auf Ebersberger MVV-Buslinien einsetzen. Das teilte das Landratsamt mit. Das Defizit in den Betriebskosten im Vergleich zum Dieselbus übernimmt dabei der Landkreis Ebersberg. Weitere sechs Brennstoffzellenbusse werden im Landkreis München unterwegs sein. Im weiteren Projektverlauf sollen über das normale MVV-Linien-Ausschreibungsverfahren mehr solcher Busse hinzukommen.

Wasserstoff kommt aus erneuerbaren Energien

Ziel der Projektpartner ist es, einen „grünen“ Wasserstoffkreislauf von der Erzeugung bis zum Verbrauch aufzusetzen. Gewonnen wird der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in der HyBayern-Region. Bereits seit 2019 arbeiten die Landkreise Ebersberg, Landshut und München mit enger Unterstützung der Energieagentur Ebersberg-München sowie weiteren Projektpartnern aus Verkehrsbetrieben, Energieversorgern, Industrie, Gewerbe, Handwerk und Wissenschaft an der Umsetzung im Rahmen des Förderprojekts „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Zwei der drei marktführenden Bushersteller konnten bereits ihre Brennstoffzellenbusse vorführen – Caetano aus Portugal und van Hool aus Belgien. Nun hat auch der dritte Bushersteller, Solaris aus Polen, sein Fahrzeug in der Region vorgestellt.

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