Ein Mann posiert am mit einem Telefon.  (Symbolbild)
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Falsche Polizeibeamte sorgten vor allem rund um Grafing für beunruhigte Anrufe bei der echten Polizei. (Symbolbild)

Fälle häufen sich derzeit

Schock-Anrufer terrorisieren Senioren: Polizei mit dringender Bitte an junge Leute

  • Josef Ametsbichler
    VonJosef Ametsbichler
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Sie überrumpeln arglose Mitmenschen, vor allem Senioren: Schock-Anrufer nehmen verstärkt die Region Ebersberg/Grafing ins Visier. Die Polizei bittet Jüngere um Mithilfe.

Grafing/Landkreis - Verängstigten Mitbürger melden sich schon den ganzen Donnerstag über bei der Polizeiinspektion Ebersberg, meistens Senioren. Das melden die Beamten am späten Nachmittag. Hauptsächlich im Bereich Grafing häufen sich demnach Anrufe von sogenannten falschen Polizeibeamten.

Bei dieser Masche gibt der Anrufer vor von der Polizei zu sein – in den heutigen Fällen gab sich der Täter den echten Beamten zufolge als Polizeioberkommissar (POK) Neumann vom Raubdezernat München aus. Der Täter schildere üblicherweise einen fiktiven Tathergang wie beispielsweise „Einbruch oder Raub in der unmittelbaren Nachbarschaft mit Täterfestnahme, jedoch mit weiteren flüchtigen Tätern“.

Bei den Festgenommenen wäre ein Zettel oder Notizbuch mit den Personalien des Angerufenen aufgefunden worden. POK Neumann würde nun vor einer weiteren Tat zum Nachteil des Angerufenen warnen und nach Auskundschaften von Vermögenswerten auch zivile Polizeibeamte vorbeischicken, um das Geld vorsichtshalber sicherzustellen.

Betrugsmasche mit falschen Polizisten: Zum Glück sind viele schon gewarnt - aber es gibt immer wieder Opfer

Glücklicherweise kam es nach aktuellem Kenntnisstand am heutigen Tag zu keinem Erfolg der Täter, da den Angerufenen laut Polizei die Masche bereits bekannt war und sie nicht darauf reingefallen waren – vielmehr wählten sie sofort entweder den Polizeinotruf oder die Nummer der örtlichen Dienststelle.

Seitens der PI Ebersberg wird nun gebeten, dass gerade jüngere Mitmenschen ihre Verwandten und Bekannten über die Masche aufklären und davor warnen. Entsprechende Hinweiszettel der Präventionskampagne „Leg‘ auf!“ können gratis bei jeder Polizeidienststelle abgeholt werden.

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