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Eisstadion kaputt: EHC-Saison in Gefahr

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Kaputt: So schaut es in der Stadiontechnik aus. Foto: sro
Kaputt: So schaut es in der Stadiontechnik aus. Foto: sro

Grafing - An diesem Wochenende war beim EHC Klostersee geplant, die Spielfläche im vereinseigenen Eisstadion in Grafing zu bereiten. Ab Montag sollten der Trainingsbetrieb für das Oberliga-Team starten. Daraus wird definitiv nichts.

Nach dem Austritt von Ammoniak aus der Kälteanlage vom Mittwochnachmittag wird sich die Eisbereitung um zumindest zwei Wochen verzögern. Am 2. September wird eine Fachfirma die zwei defekten Spezial-Ventile austauschen, die nicht mal eben im Baumarkt um die Ecke besorgt werden können, sagte EHC-Präsident Alexander Stolberg am Freitag.

„Die Arbeiten werden ein paar Tage dauern, je nach dem, wie schwierig sich die Aktion gestaltet.“ Nach derzeitigem Stand kann das Eisstadion bestenfalls ab dem zweiten September-Wochenende genutzt werden. Das für Donnerstag, 29. August, angesetzte erste Vorbereitungsspiel der Rot-Weißen gegen eine kanadische Universitätsauswahl der Provinz Manitoba entfällt definitiv, eventuell auch der erste Test gegen den TEV Miesbach am 6. September und die „Standortbestimmung“ zwei Tage darauf gegen den EC Peiting jeweils auf Grafinger Eis. Schon durch die nun feststehende Verzögerung geraten das Team von Doug Irwin und auch die Nachwuchsmannschaften sportlich gegenüber der längst auf Eis trainierenden Konkurrenz noch weiter ins Hintertreffen. Gert Acker & Co. werden zu ein paar Übungseinheiten ersatzweise nach Erding und Dorfen ausweichen. Für den Nachwuchs ist man noch fieberhaft auf der Suche nach freien Eiszeiten in der Umgebung.

Sportlich damit erst mal hinterher hechelnd, reißt die „eislose“ Zeit auch finanziell ein sattes und „doppeltes“ Loch in das Vereinsbudget. Zum Einnahmeausfall aus der Vermietung von Eiszeiten kommen die Kosten für die Anmietung in fremden Hallen. ele

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