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Fritz Drechsler ist im Alter von 70 Jahrengestorben. 

Er ist untrennbar mit der Geschichte des Grafinger Eishockey verbunden

EHC trauert um Fritz Drechsler

Der EHC Klostersee trauert um einen langjährigen Wegbegleiter.

Grafing – In etwa die Hälfte der inzwischen mehr als 60 Jahre des Vereinsbestehens prägte Fritz Drechsler maßgeblich mit. In praktisch allen Facetten, die der Eissportklub aus Grafing in seiner „Hauptsparte“ verkörpert: Als Spieler, Seniorentrainer, Nachwuchscoach und Leiter des Talentschuppens und schließlich im Vorstand. Nun ist er 70-jährig nach längerer schwerer Krankheit verstorben. Fritz Drechsler hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne mit insgesamt vier Enkelkindern.

„Wenngleich Fritz Drechsler sich in den letzten Jahren verstärkt ins Privatleben zurückgezogen hatte und eher beim Schippern mit seinem selbstgebauten Boot auf dem Chiemsee anzutreffen war als im Eisstadion, verliert der EHC mit ihm einen wichtigen Weggefährten, der den Werdegang unseres Vereins über einen langen Zeitraum als Aktiver und danach in zahlreichen weiteren Funktionen entscheidend mitgestaltet hat“, so Klostersees Präsident Sascha Kaefer. Dessen Vater hatte ihn Anfang der 1970er-jahre vom EV Moosburg nach Grafing gelotst. Sechs Jahre lang verteidigte er im rot-weißen Trikot so wie er sich später auch an der Bande und im Vorstandsamt gab – mit viel Leidenschaft und hartnäckigem Einsatz. In der Saison 1980/81 coachte er das Oberligateam und führte die blutjunge Truppe auf einen beachtlichen Mittelfeldplatz.

Als Pädagoge im Hauptberuf war der weitere Weg in der Nachwuchsabteilung fast vorgezeichnet. Zumal sich auch die beiden eigenen Sprösslinge Max und Uli für den Eishockeysport entschieden. Als Nachwuchstrainer von den Bambini bis Junioren und –spartenleiter formte er in den 1980er- und 1990er-Jahren zahlreiche Talente mit, die es über den Standort Grafing hinaus vereinzelt sogar zum Nationalspieler brachten. Von 1996 bis 1998 bestimmte Fritz Drechsler die Geschicke neben Herbert Eder und Helmut Hampel als Vorstand, bevor er sich aus der „ersten Reihe“ beim EHC zurückzog. Sein Ausgleich zum Job als Rektor war fortan das Segeln. Neben dieser Begeisterung fand er im Ruhestand dennoch Zeit, den Enkelkindern das Schlittschuhlaufen beizubringen.  ele

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