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Bierpreisbremse? Nicht in Grafing! (In München übrigens auch nicht.)

Schönes Wochenende

Bierpreisbremse brauchen wir nicht!

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Zum Thema Volksfest und Bierpreis hat sich unser Kolumnist schlau gemacht. 

Ach, was waren das für Zeiten, früher, als die Maß Bier auf der Wiesn noch bezahlbarer war. 1997 hat die Maß Gerstensaft dort genau so viel in Mark gekostet wie heute in Euro, zwischen zehn und elf.

Doch der Preis soll aufhören zu steigen, Münchens Wiesn-Bürgermeister Josef Schmid (CSU) hatte die (erfolglose) Idee, den Bierpreis zu deckeln. Und prompt hüpfen andere auf den Zug auf. Aus Regensburg tönte es in dieser Woche – dort findet gerade die Maidult statt: Die Maß Bier mit 9,40 Euro (2014 noch 8,10 Euro) ist nicht mehr bezahlbar, eine Bremse muss her! Schließlich sei es ein Volksfest und das muss sich das Volk eben leisten können.

Und wie schaut es in Grafing aus? Seit Freitag läuft das traditionelle Grandauer Volksfest. Muss das Volk hier tiefer in den Säckel greifen? Der Bierpreis liegt heuer bei 7,90 Euro, 2016 hat die Maß 7,80 Euro gekostet. Ein moderater Anstieg, wie Festwirt Anton Kainz sagt. Geht aber noch billiger, am Dienstag, den 23. Mai, zum Beispiel, und jetzt kommt’s: 4,90 Euro kostet an dem Tag die Maß, „wia friara“, sagen die Veranstalter.

Angelika Obermayr, Grafings Bürgermeisterin, ist froh, der Bierpreis ist in ihrer Stadt um einiges günstiger als in München. Oder in Regensburg. Und das freut die Rathauschefin so sehr, dass sie gar nicht darüber nachdenken würde, den Preis für die Maß Festbier in Grafing zu deckeln.

In diesem Sinne ein schönes, bierseliges und friedliches Volksfest-Wochenende. Prost!

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