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Auf den letzten Metern wurde der Spezialtrupp der Burschenvereine aus Grafing und Ebersberg erwischt.

Ministerpräsident schickt Videobotschaft

Burschen aus Grafing und Ebersberg scheitern knapp, Söders Maibaum zu klauen

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Ein Spezialtrupp der Burschenvereine aus Grafing und Ebersberg ist in der Nacht zum Dienstag knapp damit gescheitert, einen ganz besonderen Maibaum zu entführen: den von Markus Söder. 

Grafing - Der Maibaum, den der Grafinger CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber stiftet, wird, wenn nichts dazwischenkommt, am 2. Mai vor der bayerischen Vertretung in Brüssel aufgestellt (Merkur.de berichtete). Dabei ist dann das gesamte bayerische Ministerkabinett samt Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Die Grafinger und Ebersberger Maibaumdiebe haben sich geschickt angestellt und wurden spätnachts bei strömendem Regen erst knapp vor der Ortsgrenze von einem wachsamen Anwohner gestellt. 

Für ihre Leistung, überhaupt das streng geheime Maibaum-Versteck im nördlichen Landkreis Rosenheim auszukundschaften - und weil sie den Baum dem Brauch gemäß anständig und intakt zurückgegeben haben, gibt's eine Belohnung: Huber hat den Burschen eine deftige Brotzeit versprochen. Und sogar der Ministerpräsident hat sich noch am Dienstag eingeschaltet, den gescheiterten Klau „seines“ Baums kurzerhand zur Chefsache gemacht. Gegenüber unserer Zeitung versprach er, auf die Auslöse selbst noch etwas draufzulegen: „Danke für den Versuch, aber danke auch, dass es nicht geklappt hat“, das ist Söders augenzwinkernde Botschaft an die Burschen aus dem Landkreis Ebersberg. 

Sehen Sie Markus Söders Videobotschaft an die Burschen:

Valentin Scharpf, Chef der Grafinger Burschen, freut sich über die Anerkennung: „Wir verstehen zwar nicht ganz, warum aus dem Baumversteck so ein Geheimnis gemacht wurde“, sagt er. „Aber genau das hat dann auch den Reiz ausgemacht, den Diebstahl zu probieren. Schön, dass unser Versuch honoriert wird, danke an Thomas Huber und Markus Söder!“

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