Am Marktplatz

Einbruch in Grafinger Volksbank

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Grafing - In die Raiffeisen-Volksbank am Grafinger Marktplatz ist eingebrochen worden. Ersten Informationen der Kripo zufolge drangen die Täter über ein Fenster in das Gebäude ein. Derzeit ist der Tatort abgeriegelt.

Die Täter waren über ein Fenster auf der Westseite ins Gebäude gelangt. Ihr Ziel: „Die Geldautomaten.“ Das bestätigte ein Angestellter der Raiffeisen-Volksbank in Grafing der Ebersberger Zeitung. Das Geldinstitut war am Wochenende Opfer eines nächtlichen Einbruchs geworden. Über die Höhe der Beute gibt es derzeit noch keine konkreten Angaben der Kripo. „Wir wollen erst Inventur machen“, hieß es auch von den Angestellten im Haus. „Wir müssen uns erst einen Überblick verschaffen.“ Kripobeamte schätzen aber, dass den Einbrechern ein erheblicher Betrag in die Hände gefallen sein könnte. Denn am Monatsanfang seien die Geldautomaten üblicherweise randvoll.

Die Kunden des Instituts standen am Montag vor geschlossenen Schaltern. Auf an die Scheiben des Hauses geklebten Zetteln wurden sie informiert: „Aus Sicherheitsgründen ist die Bank heute bis auf weiteres geschlossen. Unsere Geschäftsstellen sind geöffnet. Wir bitten um Verständnis.“

Im Gebäude selbst herrschte helle Aufregung. Gegen 8 Uhr hatten Angestellte bei Arbeitsantritt den Einbruch bemerkt und sofort die Polizei alarmiert.

An dem Fenster auf der der Urtel zuwandten Seite des Gebäudes waren deutliche Einbruchsspuren zu sehen. Der oder die Täter hatten mehrfach ein Brecheisen angesetzt, bis der hölzerne Fensterrahmen schließlich nachgab und sie ins Haus eindringen konnten.

Während innen die Spurensicherung ihre Arbeit aufnahm, befragten zwei Kripobeamte die gegenüber liegende Nachbarschaft. Sie sprachen unter anderem mit einer Frau, die den Ermittlern aber keinen Tipp geben konnte. In dem dem Tatort zugewandten Zimmer schlafe ihre kleine Tochter, sagte die Nachbarin. Sie selbst habe weder etwas gesehen, noch gehört.

Das Fenster liegt zwischen zwei Büschen, so dass für die Täter nicht die Gefahr bestand, beim Einsteigen in das Gebäude von den Insassen eines zufällig vorbeifahrenden Autos von der Griesstraße aus gesehen zu werden. Vielleicht hatten die Täter das Gebäude vorher ausgekundschaftet und deshalb dieses Fenster ausgewählt.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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