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Heinz Fröhlich, Grafinger Stadtrat vom„Bündnis für Grafing“.

Fair-Laden-Affäre

Stadtrat stottert Wiedergutmachung ab

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Ist das jetzt der Schlussstrich unter die Verfehlungen des Grafinger Stadtrates Heinz Fröhlich (“Bündnis für Grafing“)? Der Rechtsstreit zwischen Fröhlich und der Genossenschaft „fair-Grafing Weltladen eG“ wurde mit einem Vergleich beendet.

Grafing – In der jüngsten Generalversammlung der Genossenschaft „fair-Grafing Weltladen eG“ wurde den Mitgliedern der aktuelle Stand des Zivilverfahrens mitgeteilt, zu dem sich die anwaltschaftlich vertretenen Parteien der Genossenschaft und von Fröhlich am 13. Juni vor dem Landgericht München II gegenüberstanden. Wie berichtet, hatte der Stadtrat und ehemalige Finanzvorstand der Genossenschaft, der in Grafing im Rechnungsprüfungsausschuss sitzt, einen Strafbefehl von über 9000 Euro erhalten. Der Vorwurf lautete Untreue, der Strafbefehl wurde rechtskräftig. Die Mitglieder wurden informiert, dass Fröhlich 13 800 Euro zurückgezahlt hat. Die Genossenschaft machte jedoch weitere Schadensersatzforderungen von 19 991,26 Euro geltend.

Der Rechtsstreit, so wurden den Mitgliedern mitgeteilt, sei auf dem Wege eines Vergleichs beigelegt worden. Fröhlich habe sich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereit erklärt, an die Genossenschaft 15 000 Euro in Raten zu bezahlen. Die erste Rate werde am 15. Juli in Höhe von 1500 Euro fällig. Der Restbetrag werde in monatlichen Raten von 250 Euro, beginnend ab dem 3. August 2018 geleistet. Sollte der Stadtrat mit seinen Rückzahlungen länger als 14 Kalendertage in Verzug geraten, werde der Betrag von 15 000 Euro auf einmal fällig. Wenn er jedoch mit seinen Raten fristgerecht einen Gesamtbetrag von 10 000 Euro bezahlt hat, erlasse ihm die Genossenschaft den Restbetrag. Auf eine schriftliche Anfrage der Ebersberger Zeitungreagierte Fröhlich nicht.


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