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Kassieren vorerst weiter: Die Parkscheinautomaten in Grafing, im Foto der am Marktplatz. 
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Kassieren vorerst weiter: Die Parkscheinautomaten in Grafing, im Foto der am Marktplatz. 

FDP zieht Antrag zurück

Es bleibt bei der Zettelwirtschaft am Grafinger Marktplatz

  • Josef Ametsbichler
    vonJosef Ametsbichler
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Die Kasse war den Grafinger Stadträten am Ende näher als die Umwelt: Die Parkscheinautomaten in der Stadt dürfen stehen bleiben.

Grafing– Schon vor der Stadtratssitzung am Dienstagabend, 7. Juli, zog FDP-Stadtrat Claus Eimer seinen Antrag zurück, wonach das papierbasierte System von einer Parkscheiben-Lösung hätte abgelöst werden sollen. Statt einer kostenpflichtigen Höchstzeit von 30 Minuten hatte der CSU/FDP-Vizefraktionssprecher 15 Minuten Gratis-Parken im Sinn – was sich seiner Rechnung nach durch das übliche Aufrunden der Parkscheibe zur nächsten halben Stunde kaum auf die Höchstparkzeit ausgewirkt hätte.

Es kommt nicht zur Abstimmung

Hätte. Sollte. Zur Abstimmung kam es aber gar nicht, da die Rathausverwaltung kurz vor der Sitzung Zahlen präsentierte, berichtet Eimer tags darauf. Zwei Euro Gewinn macht die Stadt demnach im Schnitt pro Tag und Parkplatz. Übers Jahr summiere sich das nach Abzug der laufenden Kosten auf ein Plus von 17 000 Euro, rechnet der FDP-Stadtrat vor: „Spürbare Einnahmen.“

Schädliches Thermopapier: Verwaltung am Zug

Weil es aber auf seinen Vorschlag, der Umwelt zuliebe auf schädliches Thermopapier zu verzichten, viel positive Resonanz gegeben habe, sei nun die Verwaltung am Zug: Es gelte, andere Möglichkeiten auszuloten, um der Zettelwirtschaft Herr zu werden – umweltfreundliches Papier für die Automaten oder ein paralleles Bezahlsystem, das übers Handy funktioniert. Dieses könnte die Automaten am Ende ihrer Lebensdauer schließlich ganz ablösen, mutmaßt Eimer.

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