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Stadtrat Heinz Fröhlich (Bündnis für Grafing) hat sich in Grafing viele Feinde gemacht.

Bündnis für Grafing kandidiert nicht mher

Fröhlich geht in die „außerparlamentarische Opposition“

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Der Stadtrat wollte ihn ohnehin loswerden, jetzt wird er das Gremium tatsächlich verlassen: Der umstrittene Lokalpolitiker Heinz Fröhlich nimmt seinen Hut.

Grafing – Wie Heinz Fröhlich öffentlich ankündigte, wird sich das „Bündnis für Grafing“, dem er angehört, bei den kommenden Kommunalwahlen im März nicht mehr um Sitze im Stadtrat bemühen. Das gelte auch für seine Fraktionskolleginnen Marlene Ottinger und Yukiko Nave.

Das Verhältnis der anderen Ratsmitglieder zum Trio des „Bündnis für Grafing“ war nicht mehr das beste, seit Fröhlich einen Strafbefehl über 9000 Euro akzeptieren musste. Ihm waren finanzielle Unregelmäßigkeiten zur Last gelegt worden, bei denen Geld der „fair-Grafing Weltladen eG“ auf seinem Konto gelandet war. 

Zum Gehen aufgefordert

In der Folge war im Stadtrat von Bürgermeisterin Angelika Obermayr (Grüne) ein Schreiben verlesen worden (wir berichteten), in dem Fröhlich unmissverständlich aufgefordert wurde, das Gremium zu verlassen.

Wie der umstrittene Stadtrat aber öffentlich verlauten ließ, bedeute das Ausscheiden aus dem Ratsgremium im kommenden März nicht das Ende seine politischen Engagements. Das „Bündnis für Grafing“ will im politischen Geschehen der Stadt weiterhin ein Aktivposten sein, wenn auch in der Rolle der „außerparlamentarischen Opposition.“

Lesen Sie auch: Fall Fröhlich: Jetzt spricht seine Frau

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