Mit der Bayernpartei in die Schwammerl – im August wird das möglich. 
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Mit der Bayernpartei in die Schwammerl – im August wird das möglich. 

Stadtrat forderte Verzicht auf Sitzungsgeld

Grafinger Bayernpartei: Bauchplatscher in die Schwammerl

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Die Bayernpartei hat einen Stadtrat. Der hat gefordert, dass alle 24 Stadträte für ein Jahr auf ihr Sitzungsgeld verzichten. Als Zeichen der Solidarität. 23 waren dagegen.

Grafing Gleich mit seinem ersten Antrag im Grafinger Stadtrat ist Walter Schmidtke von der Bayernpartei baden gegangen. Er hatte gefordert, dass die Stadträte für ein Jahr auf ihre Sitzungsgelder verzichten, um so ein Zeichen der Solidarität mit von der Corona-Krise finanziell gebeutelten Menschen und Branchen zu setzen. Der Antrag wurde mit größtmöglicher Mehrheit abgelehnt.

Zu ordentlichem Betrag summiert

Auch wenn 35 Euro pro Sitzung und Stadtrat erst einmal nicht nach einer großen Einsparung klingen, so hätte sich das bei 24 Stadträten doch zu einem ordentlichen Betrag summiert, sagt die Bayernpartei.

Urlaubsprogramm für Daheimgebliebene

Um nun das Sitzungsgeld des eigenen Stadtrates auf Umwegen doch den Grafinger Bürgern zugutekommen zu lassen, beschloss der Ortsvorstand, damit ein Urlaubsprogramm im August für die Mitmenschen zu organisieren, die heuer nicht wegfahren können. Geplant sind Schwammerl- und Kräuter- führungen, eine sozialhistorische Führung durch die Stadt und Wanderungen zum Artenschutz. Dank des Sitzungsgeldes von Walter Schmidtke könne auf einen Kostenbeitrag verzichtet werden und damit lande der Antrag doch nicht im Wasser, sondern in den Schwammerln.  

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