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Boot mit Flüchtlingen im Mittelmeer.

Markt Schwabener Verein „Seite an Seite“

Lob für Grafings „sicheren Hafen“

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Der Verein „Seite an Seite“, Markt Schwaben, begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Grafinger Stadtrats, die Stadt zum „sicheren Hafen“ zu erklären. Damit werde ein Zeichen gesetzt gegen die unmenschliche Asylpolitik der EU.

Markt Schwaben/Grafing – Dass sich in Grafing die CSU-Mitglieder der Entscheidung des Stadtrats nicht angeschlossen haben, zeige einmal mehr, dass sie für eine Politik der strikten Abschottung gegenüber Geflüchteten und anderen Migranten seien und damit die christlichen und sozialen Werte verrieten, so der Verein. Den Kritikern sei gesagt: Ja, die Menschlichkeit müsse und werde siegen. Ja, es sei eine Pflicht, Menschen aufzunehmen, die aus Seenot gerettet werden. Ja, Deutschland habe noch Aufnahmekapazitäten.

Starkes Signal

„Seite an Seite“ sieht den Beschluss in Grafing als starkes Signal an weitere Kommunen im Landkreis Ebersberg und darüber hinaus, Bootsflüchtlinge aufzunehmen. Nur so könne ihnen eine wochenlange Irrfahrt wie es zuletzt die Geflüchteten auf der Sea-Watch 3 erlebt haben, erspart bleiben.

„Kommunen haben Spielraum“

„Nicht die Seenotrettung ist ein Verbrechen, sondern es ist ein Verbrechen Menschen im Mittelmeer sterben zu lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass sich die europäischen Staaten rechtzeitig zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen bereit erklären, hier haben auch Kommunen im Landkreis Ebersberg Spielraum!“, sagt Dagmar Heyne-Beckert von „Seite an Seite“. „Diesem unwürdigen Schauspiel, wie es zuletzt die Sea-Watch 3 erlebte, muss ein Riegel vorgeschoben werden“, so Heyne-Beckert weiter. Jedes Leben sei es wert, gerettet zu werden.

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