Zwischen Raiffeisenbank und Kriegerdenkmal in Grafing wächst, was dort nicht wachsen soll: Cannabis.
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Zwischen Raiffeisenbank und Kriegerdenkmal in Grafing wächst, was dort nicht wachsen soll: Cannabis.

Der „Gärtner“ hat zugeschlagen

Schon wieder: Cannabis gedeiht prächtig am Grafinger Marktplatz

  • Michael Acker
    vonMichael Acker
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Er hat schon wieder zugeschlagen. Am Grafinger Marktplatz gedeihen mehrere Cannabispflanzen in öffentlichen Blumenbeeten. Dahintersoll der „Gärtner von Grafing“ stecken.

Grafing - Der „Gärtner von Grafing“ hat  im Internet eine eigene Homepage. Dort ruft er zu einem anderen Umgang mit der „Kulturpflanze“ auf. „Legalisierung2020, gemeinsam sind wir stark!!! Nur durch Handeln kann man etwas bewirken!!!“ heißt es auf der Seite.

Polizei-Ermittlungen ohne Erfolg

Wer hinter dem „Gärtner“ steckt, ist bisher unbekannt. Die Polizei hatte schon nach der  ersten Pflanzaktion im August vergangenen Jahres ermittelt – allerdings erfolglos, wie Ebersbergs Polizeichef Ulrich Milius am Montag, 6. Juli,  sagte.

Bürgermeister Christian Bauer (CSU) meinte, angeblich steckten mehrere Leute hinter dem „Gärtner“. Er werde Rücksprache mit der Polizei halten und die Drogen-Pflanzen dann entfernen lassen, sagte der Rathauschef. 

Scherz mit der CSU erlaubt

Mit der CSU hatte sich der Gärtner einst einen Scherz erlaubt. Er platzierte einen seiner Aufkleber auf einem Werbebanner, das Grafings ehemalige 2. Bürgermeisterin Susanne Linhart bei der Kreisdelegiertenversammlung in der Stadthalle in die Kamera hielt. ac / Foto: sro

Ein 26-jähriger Mann rauchte am Arbeitsplatz Cannabis - und blies seiner Kollegin den Rauch ins Gesicht. Der Vorfall nahm jedoch ein anderes Ende, als wohl erwartet.

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